Branche unter der Lupe: Aperol, Likör oder Whisky? Welche Alkohol-Aktien für Anleger attraktiv sind
Die Marke Jim Beam gehört inzwischen zur japanischen Suntory-Gruppe.
Foto: AFPMünchen. Manch einer mag sich an Herbert Grönemeyer erinnert fühlen. „Alkohol ist dein Sanitäter in der Not“, sang er bereits Mitte der Achtzigerjahre. In der Coronakrise ist die Zeile für viele Menschen offenbar aktueller denn je. So gaben kürzlich in einer Umfrage des Mannheimer Zentralinstituts für seelische Gesundheit mehr als ein Drittel der 3200 Befragten an, seit ‧Beginn der Coronakrise „mehr oder viel mehr Alkohol“ zu trinken als davor.
Was Mediziner und Psychologen Alarm schlagen lässt, führt bei den Kursen der Spirituosen-Hersteller bereits zu teils heftigen Schwankungen. Denn es profitieren längst nicht alle Destillerien oder Abfüller, weil der traditionelle Absatz in der Gastronomie und bei Feiern fehlt. Hier ein Überblick über die wichtigsten Aktien.
Jack Daniels, Jim Beam und Johnnie Walker
Die drei bekanntesten Whisky-Hersteller der Welt – Jack Daniels, Jim Beam, Johnnie Walker – gehören allesamt zu Großkonzernen mit einer breiten Auswahl an Whisky, Wodka, Gin, Rum und nicht alkoholischen Getränken. Als letzter der großen drei wurde Jim Beam im Jahr 2014 von einem Großkonzern geschluckt.