Geldanlage: Wie Anleger Aktien bewerten: Fünf Kennzahlen für den Erfolg an der Börse
Der Dax notiert nahe seinem Rekord.
Foto: dpaFrankfurt. Immer höher steigen die Kurse, immer größer wird die Sorge, dass die Bewertungen an den Aktienmärkten übertrieben sind. Analysten arbeiten mit ausgefeilten Modellen, um den sogenannten fairen Wert eines Papiers auszurechnen. Dazu müssen sie Annahmen über künftige Gewinne treffen und den Wertabschlag auf den heutigen Zeitpunkt berechnen. Dabei gilt: Je höher der Zinssatz ist, mit dem gerechnet wird, desto größer ist dieser Abschlag – deswegen leiden die Wachstumswerte besonders unter steigenden Zinsen.
Private Anleger können sich mit einfachen Kennziffern aber auch ein Bild über Bewertungen machen. Dabei stechen das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV) und das Kurs-Buchwert-Verhältnis heraus, verfügbar sind aber noch weitere Beispiele.
Solche Kennzahlen finden sich zum Beispiel auf handelsblatt.com/boerse, wenn man einzelne Aktien eingibt und bei den „Finanzinformationen“ unter „Bewertungen“ schaut. Es gibt aber auch andere frei verfügbare Websites wie etwa Investing.com und Finanztreff.de, auf denen Kennzahlen angezeigt werden.
Die Beispiele in diesem Text beziehen sich auf Angaben des Datenanbieters Refinitiv und dort auf die Schätzungen der Analysten für das laufende Geschäftsjahr.