Meta und Co.: Aus den „Glorreichen Sieben“ werden die „Fabelhaften Fünf“
Frankfurt. In der abgelaufenen Woche startete die Berichtssaison für die „Glorreichen Sieben“. Diesen Spitznamen haben die Investoren den weltweit wertvollsten Tech-Konzernen gegeben, allesamt in den USA ansässig. Der Name ist einem Western aus dem Jahr 1960 entliehen, in dem Stars wie Yul Brynner, Steve McQueen und Charles Bronson mitspielten. Zu den Helden der glorreichen Aktienwelt gehören der E-Auto-Bauer Tesla, die Facebook-Mutter Meta, Apple, Amazon, die Google-Mutter Alphabet, Microsoft und der Chiphersteller Nvidia.
Nachdem die Mehrheit der sieben nun ihre Zahlen vorgelegt hat, lohnt sich eine Zwischenbilanz. Die wichtigste Frage: Wie glorreich sind sie noch? Darüber hat das Handelsblatt mit Susan Bao gesprochen, Fondsmanagerin des US-Fondsriesen JP Morgan Asset Management. Bao erinnert daran, dass im Film nur drei Helden überleben. Ganz so pessimistisch ist Bao für die Tech-Riesen nicht, aber sie schlägt vor, statt von „Glorreichen Sieben“ von „Fabelhaften Fünf“ zu sprechen. Tesla und Apple lässt sie außen vor, somit bleiben noch Alphabet, Amazon, Meta, Microsoft und Nvidia.