Warren Buffett: Was Anleger von den Prinzipien des Starinvestors lernen können
Omaha. In seiner Karriere hat Warren Buffett schon viele Krisen mitgemacht. Der Star-Investor steht schließlich schon seit 60 Jahren an der Spitze von Berkshire Hathaway. Damit war er nicht nur bei der Finanzkrise 2008 mit dabei, bei den Terror-Anschlägen des 11. September und beim Platzen der Tech-Blase ein Jahr zuvor.
Auch durch den Black Monday 1987, dem ersten Börsencrash seit dem Zweiten Weltkrieg, steuerte Buffett sein Konglomerat Berkshire Hathaway. Gleiches gilt für die Ölkrise Anfang der 1970er-Jahre, genauso wie für die große Inflation, die folgte.
Diese Erfahrung sieht Buffett, der Ende August 95 Jahre alt wird, als seine große Stärke. Der Berkshire-Chef will zum Jahreswechsel die Führung an seinen designierten Nachfolger, Greg Abel, übergeben.
Doch Buffett will den Posten des Verwaltungsratschefs behalten, wie er im Mai mitteilte. Er will auch weiterhin ins Büro gehen. „Ich könnte nützlich sein, wenn es zu einer Panik an den Märkten kommt. Ich bekomme keine Angst, wenn die Preise fallen oder alle anderen Angst haben“, erklärte Buffett im Gespräch mit dem „Wall Street Journal“.