Autobauer, Zulieferer und Chiphersteller: „Höchst profitabel“ und „bestens positioniert“: Diese europäischen Aktien könnten vom E-Auto-Boom profitieren
Der Autobauer könnte von dem Umstieg auf Elektroantrieb stark profitieren. Bis 2023 will Mercedes seinen eigenen Antriebsstrang entwickeln.
Foto: BloombergDüsseldorf. Die Nachfrage nach Elektroautos ist gestiegen und dürfte auch weiterhin wachsen. Die Analysten der Schweizer Großbank UBS nennen in einer aktuellen Studie Aktien aus verschiedenen Branchen, die vom E-Auto-Boom profitieren könnten. Im Folgenden stellen wir die von der UBS genannten fünf europäischen Aktien kurz vor:
1. Infineon
Der deutsche Halbleiterhersteller wächst rasant und kündigte an, sein Investitionstempo deshalb zu erhöhen. Allerdings liegt die Aktie auf Jahressicht fast 40 Prozent im Minus. Kein Einzelfall in der Branche: Im Umfeld der steigenden Zinsen sind auch bei anderen Chip-Produzenten die Kurse eingebrochen. Der Grund: Die Konzerne müssen ständig investieren und brachen dafür Kapital – das ist umso teurer, je höher die Zinsen sind.
Für die Zukunft sind die UBS-Experten bei Infineon aber optimistisch: „Als führender Anbieter von Leistungshalbleitern“ sei Infineon „eines der am besten positionierten Unternehmen, um vom Wachstum des Antriebsstrangs zu profitieren.“ Der Antriebsstrang umfasst alle Bauteile eines Autos, die Leistung für den Antrieb erzeugen.