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Cum-Ex-Skandal50-Millionen-Lüge – So hinterging der Kronzeuge das Gericht

Der angeklagte Anwalt Kai-Uwe Steck hat angekündigt, 50 Millionen Euro seiner Beute aus Cum-Ex-Geschäften zurückzuzahlen. Nun ist klar: Es war eine Täuschung.Sönke Iwersen, Volker Votsmeier 02.04.2025 - 12:44 Uhr Artikel anhören
Kai-Uwe Steck: Der Anwalt muss sich vor dem Landgericht Bonn wegen schwerer Steuerhinterziehung verantworten. Foto: Thomas Banneyer/dpa

Düsseldorf. Viele Jahre war Kai-Uwe Steck ein Zeuge, wie ihn sich die Justiz nur wünschen konnte. Der Steueranwalt bereute seine Taten, belastete seine ehemaligen Geschäftspartner und wollte seine Beute zurückgeben. Steck versprach dem Staat 50 Millionen Euro, die er sich mit illegalen Geschäften ergaunert hatte.

Die Staatsgewalt blickte deshalb mit Wohlwollen auf Steck, dem derzeit in Bonn der Prozess gemacht wird. Ursprünglich wollte das Gericht den Juristen schon 2022 in den Prozess gegen seinen früheren Kanzleipartner und heutigen Erzfeind Hanno Berger miteinbeziehen. Stecks vorgetragene Reue aber bewahrte ihn vor diesem Schicksal. Allein in dem Berger-Verfahren wollte er 13,7 Millionen Euro zurückzahlen, versicherte der damals 51-Jährige. Fünf Millionen flossen im Dezember 2022, der Rest sollte folgen.

Die Richter glaubten ihm. Ein Fehler.

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