1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Banken + Versicherungen
  4. Banken
  5. Fintech: Solarisbank kooperiert mit Neobroker Fina

FintechEinstieg in das Wertpapiergeschäft: Solarisbank kooperiert mit Neobroker Fina

Mit der Kooperation geht die Berliner Neobank einen weiteren Schritt, um zum Komplettanbieter für Bankgeschäfte zu werden. Der Start der Fina-App ist für den Sommer geplant.Dennis Schwarz 23.03.2022 - 09:00 Uhr Artikel anhören

Kooperation im Wertpapierhandel.

Foto: Solarisbank

Frankfurt. Die Solarisbank schließt ihre erste Kooperation im Bereich Wertpapierhandel: Die Berliner Neobank arbeitet künftig mit dem Neobroker Fina zusammen. Das erfuhr das Handelsblatt vorab. „Mit Fina gewinnen wir einen Neobroker der nächsten Generation als Partner“, sagt Solarisbank-Vorstand Jörg Diewald. Mit dem Brokerage-Produkt ergänzten sie ihre Plattform „um einen wesentlichen Baustein“.

Zunächst werde der Handel mit Aktien, ETFs und Fonds möglich sein, ebenso wie die Einrichtung von ETF-Sparplänen, heißt es weiter. Eine Ausweitung des Angebots sei für die Zukunft geplant.

Damit geht die Berliner Neobank einen weiteren Schritt, um zum Komplettanbieter für Bankgeschäfte zu werden. Das Fintech mit Banklizenz ermöglicht seinen Kunden bereits, Bankdienstleistungen wie etwa Kredite und Ratenzahlungen anzubieten. Die Solarisbank agiert dabei als Dienstleister und wickelt die Prozesse im Hintergrund ab. Durch die eigene Banklizenz darf die Solarisbank den Wertpapierhandel sowie die Verwahrung übernehmen.

Für den Neobroker Fina, der bislang unter dem Namen Heyfina firmierte, ist es indes die erste Kooperation überhaupt. Das Berliner Fintech wurde 2020 von Léonie Rivière und Tim Pietsch gegründet. Für die Nutzung der Investment-App sollen keine großen Finanzkenntnisse vorausgesetzt sein. Zudem sollen sich Kunden mithilfe kurzer Lernvideos und einer intuitiven Benutzeroberfläche selbstständig in der App zurechtfinden können.

Bestehende Anlageplattformen seien nicht auf die Bedürfnisse von Einsteigern ausgelegt, sagt Rivière. Darüber hinaus würden sie vor allem im Hinblick auf Inklusion und Diversität sehr schlecht abschneiden. Fina sieht sich selbst als Neobroker 2.0: „Wir haben alle Features, die andere Neobroker auch anbieten, und sind kostengünstig. Im Gegensatz zu unseren Konkurrenten wollen wir aber vor allem Beginner und Jüngere in Geldfragen unterstützen. Dazu zählen viele Frauen“, sagt Fina-Chefin Rivière.

Beim Konkurrenten und Marktführer Trade Republic sind etwa 84,3 Prozent der Nutzer männlich. Das geht aus einer Studie des Berliner Forschungsinstituts DIW Econ im Auftrag des Berliner Neobrokers hervor. Insgesamt ist nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts etwa ein Drittel der deutschen Aktiensparer weiblich.

Wie auch Trade Republic will Fina eine Gebühr pro Order von einem Euro einnehmen. Zunächst liege der Fokus des Neobrokers laut Rivière auf Deutschland. „Mittelfristig wollen wir dann international expandieren“, sagt sie.

Zu den Investoren von Fina zählt unter anderem Atlantic Labs, das bereits in Start-ups wie Gorillas und Getyourguide investiert hat.

Verwandte Themen
Trade Republic
Fintech
BaFin
Gorillas
Software

Aktuell befindet sich die Fina-App noch im Test, der offizielle Start ist für den Sommer geplant.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt