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Prämie für jede KartenzahlungNeobroker Trade Republic führt Bezahlkarte ein

Zu seinem fünften Geburtstag startet das Unternehmen ein Bonusmodell, das bisher vor allem in angelsächsischen Ländern verbreitet ist. Dennis Schwarz, Andreas Kröner 12.01.2024 - 13:33 Uhr

Frankfurt. Der Neobroker Trade Republic führt zu seinem fünften Geburtstag eine eigene Bezahlkarte ein. Die Besonderheit: Für jede Kartenzahlung erhalten die Nutzer ein Prozent des ausgegebenen Betrags als Prämie direkt in einen Sparplan ihrer Wahl.

„Mit jeder Kartenzahlung wird automatisch gespart“, sagte Trade-Republic-Mitgründer Christian Hecker dem Handelsblatt. So könnten junge Menschen unabhängig vom Einkommen einen Sparplan starten und mit dem Vermögensaufbau beginnen.

Der neue Ansatz von Trade Republic ähnelt den sogenannten Cash-back-Angeboten, bei denen Kunden ein bestimmter Prozentsatz des Kaufpreises auf ihrem Konto gutgeschrieben wird. In Deutschland ist dies bei einigen Kreditkarten der Fall.

In den USA und Großbritannien ist dieses Modell weiter verbreitet. Die US-Großbank JP Morgan hat zum Start ihrer Onlinebank „Chase“ in Großbritannien 2021 beispielsweise einen Bonus von einem Prozent auf alle Kartenzahlungen geboten.

Bei Trade Republic soll das Angebot zeitlich unbegrenzt gelten. Das Unternehmen will damit mehr Menschen zum Wertpapiersparen motivieren. Darüber hinaus zahlt es auf Gelder, die auf dem Trade-Republic-Konto geparkt sind, vier Prozent Zinsen. Das zählt aktuell zu den attraktivsten Konditionen am Markt.

Trade Republic führt „Girokonto light“ ein

Künftig will Trade Republic auch einfache Kontodienstleistungen wie Überweisungen und Daueraufträge einführen. Zusammen mit der Karte bietet das Institut dann quasi die Basisversion eines Girokontos an – und will so mehr Kunden anlocken.

„Durch die Einführung der Karte erwarten wir, dass sich das Kundenwachstum weiter beschleunigt“, sagt Mitgründer Hecker. „Der Markt, den wir damit adressieren, ist deutlich größer als das reine Wertpapiergeschäft.“ Derzeit hat der Broker vier Millionen Kunden. Ende 2023 gewann er mehr als 100.000 Nutzer pro Monat.

Es handelt sich dabei um Visa-Debit-Karten, die in drei Varianten erhältlich sind: Für eine einmalige Gebühr von 50 Euro gibt es eine Metallkarte, für fünf Euro eine klassische Karte aus Plastik oder kostenlos eine virtuelle Karte. 

Wie komme ich an die neue Karte von Trade Republic?

Alle Kartenvarianten bieten laut Trade Republic die gleichen Leistungen. Für sie fallen keine monatlichen Kosten an, und sie ermöglichen weltweit kostenloses Geldabheben für Beträge über 100 Euro. Darunter fällt eine Gebühr von einem Euro an.

„Unsere Kernkunden sind junge Leute in den Zwanzigern und Dreißigern. Und die reisen sehr gern und viel. Da ist weltweit kostenloses Geldabheben ein wichtiges Merkmal“, sagte Hecker.

Interessierte Menschen müssen Kunden von Trade Republic werden und sich für die neue Karte zunächst auf eine Warteliste setzen lassen. Die Herausgabe soll laut Trade Republic dann in den kommenden Wochen erfolgen.

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Verwahrt werden die Einlagen nicht von Trade Republic selbst, sondern von seinen Partnern Solaris, Citi, JP Morgan und Deutsche Bank. „Daran wollen wir auf absehbare Zeit auch nichts ändern“, betont Hecker.

Erstpublikation: 09.01.2024, 03:59 Uhr.

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