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M&AImmer weniger Fusionen und Übernahmen: Hoffnung auf das kommende Jahr

Nach einem schwachen Vorjahr bricht das M&A-Handelsvolumen in Deutschland weiter ein. Doch Besserung ist in Sicht. Besonders auf einen Faktor blicken Investmentbanker.Arno Schütze, Peter Köhler 19.12.2023 - 04:54 Uhr

Frankfurt. Das unsichere Finanzierungsumfeld und die schwierige geopolitische Lage haben 2023 zu einem erneuten Einbruch bei Fusionen und Übernahmen geführt. Das Volumen an Deals mit Beteiligung deutscher Firmen brach 2023 – nach einem bereits schwachen Vorjahr – um 29 Prozent ein, teilte der Datenanbieter LSEG mit. 

Doch Besserung ist nach Einschätzung von M&A-Experten in Sicht: „Wir sind nicht unoptimistisch. Ab dem Sommer wird man mit einer durchgreifenden Belebung bei den Fusionen und Übernahmen rechnen können“, sagt Armin von Falkenhayn, Deutschlandchef bei Bank of America.

Ein entscheidender Faktor dabei dürfte die Zinsentwicklung sein. Im vergangenen Jahr hielten sich Banken mit Finanzierungen von Deals zurück, denn es war unklar, wie sich die Zinsen entwickeln würden. „Der Markt erwartet für 2024 eine Zinssenkung um bis zu 100 Basispunkte. Das wird die Finanzierungsmärkte beleben und dürfte zu einer Belebung des M&A Markts führen“, sagt Julia Frank, die bei der US-Bank Citi für das Finanzierungsgeschäft in Deutschland zuständig ist.

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