1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Banken + Versicherungen
  4. Versicherer
  5. Krankenkasse: Barmer peilt stabilen Zusatzbeitrag 2026 an

KrankenkasseBarmer peilt stabilen Zusatzbeitrag 2026 an

Die zweitgrößte deutsche Krankenkasse plant offenbar nicht, die Beiträge im kommenden Jahr zu erhöhen. Die finale Entscheidung steht allerdings noch aus. 26.11.2025 - 16:30 Uhr Artikel anhören
Barmer: Die Krankenkasse will den Anstieg der Beiträge stoppen. Foto: dpa

Berlin. Die Barmer Krankenkasse will ihren Zusatzbeitrag ungeachtet des noch schwelenden Streits um ein Spargesetz für die Gesundheitsausgaben im neuen Jahr stabil halten. „Unsere Finanzlage lässt es zu, den Zusatzbeitrag auch 2026 bei 3,29 Prozent zu belassen“, sagte Vorstandschef Christoph Straub dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Final werde der Verwaltungsrat diese Entscheidung im Dezember fällen. Hintergrund sei, dass die Kasse ihre vorgeschriebene Mindestrücklage schon im ersten Quartal 2025 füllen konnte. Die Barmer ist mit 8,3 Millionen Versicherten die zweitgrößte gesetzliche Kasse.

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag liegt derzeit bei 2,9 Prozent. Dies gilt nach einer Bekanntgabe des Bundesgesundheitsministeriums auch als amtliche Orientierungsmarke für die Kassen beim Festlegen der Zusatzbeiträge für 2026.

Die Techniker Krankenkasse (TK) als größte Kasse mit 12 Millionen Versicherten teilte auf Anfrage mit, man gehe davon aus, weiterhin unter der amtlichen Marke und deutlich unter dem tatsächlich erhobenen Schnitt der gesetzlichen Kassen zu liegen. Die Entscheidung darüber treffe der Verwaltungsrat am 19. Dezember. Derzeit liegt der Zusatzbeitrag bei der TK bei 2,45 Prozent.

Um den Druck für Beitragsanhebungen zu mindern, hatte Ministerin Nina Warken (CDU) ein Sparpaket mit Ausgabenbremsen vor allem bei den Kliniken vorgesehen. Der Bundesrat stoppte das vom Bundestag beschlossene Gesetz aber vorerst und schickte es in den Vermittlungsausschuss. Kassenvertreter hatten vor absehbaren Beitragserhöhungen trotz des Sparpakets gewarnt, da viele Kassen ihre Finanzreserven auf Mindestniveaus auffüllen müssen. 

Zum gesamten Beitrag, den sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen, gehört neben dem jeweiligen Zusatzbeitrag der allgemeine Satz von 14,6 Prozent. Bei Anhebungen des Zusatzbeitrags haben Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht. Erst Anfang 2025 hatte es eine Welle kräftiger Erhöhungen gegeben.

dpa
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt