Emerging Markets: Krisen-Profiteure: Sechs Aktien, mit denen Anleger an hohen Rohstoffpreisen verdienen
Das Bild zeigt eine Mine des südafrikanischen Bergbaukonzerns in Rustenburg in Südafrika.
Foto: BLOOMBERG NEWSFrankfurt. Viele Unternehmen bringen die derzeit steigenden Kosten für Energie- und Rohstoffe in Bedrängnis. Es gibt jedoch Profiteure, die daran prächtig verdienen. Dazu zählen Öl- und Gasförderer oder Minenbetreiber. Viele davon kommen aus Schwellenländern wie Brasilien, Südafrika oder Chile.
Bereits vor dem Krieg in der Ukraine gab es Engpässe. Nun droht mit Russland einer der wichtigsten Rohstoffexporteure dauerhaft auszufallen: „Es ist absehbar, dass die Preise für Energieträger, Agrarrohstoffe und Industriemetalle wegen der Angebotsunsicherheit länger auf hohem Niveau bleiben werden“, sagt Janis Hübner, Schwellenländerexperte der Dekabank. Für Rohstoffexporteure sei das ein günstiges Umfeld. „Das dürfte sich auch in der Gewinnentwicklung der Energie- und Rohstoffkonzerne widerspiegeln.“
Zu den Profiteuren der aktuellen Lage zählen sechs Aktien:
1. Gerdau SA
Der brasilianische Stahlkonzern ist global einer der wichtigsten Zulieferer von Spezialstahl und der größte Hersteller von Langstahl auf dem amerikanischen Kontinent. Dazu zählen zum Beispiel Walzdraht und Stäbe, die in der Baubranche und Landwirtschaft benötigt werden. Schwerpunkt ist Brasilien, wo der Konzern zuletzt etwa 40 Prozent seines Umsatzes erzielte.