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Norges Bank Norwegens Staatsfonds verzeichnet den ersten Verlust in zwei Jahren

Erstmals seit zwei Jahren weist der norwegische Staatsfonds rote Zahlen aus. Grund zur Beunruhigung gibt es jedoch nicht.
27.04.2018 - 15:45 Uhr Kommentieren
Der Chef des Staatsfonds kann nur bei Immobilien gute Zahlen für das erste Quartal bekanntgeben. Quelle: Reuters
Yngve Slyngstad

Der Chef des Staatsfonds kann nur bei Immobilien gute Zahlen für das erste Quartal bekanntgeben.

(Foto: Reuters)

Oslo Der weltweite Ausverkauf an den Aktienmärkten und die steigenden Anleiherenditen haben ihre Spuren hinterlassen – auch bei einem Vorzeigeobjekt. Der eine Billion Dollar schwere norwegische Staatsfonds wies für das erste Quartal erstmals seit zwei Jahren wieder einen Verlust aus.

Der Staatsfonds verlor 171 Milliarden Kronen (17,7 Milliarden Euro) beziehungsweise 1,5 Prozent, wurde am Freitag bekannt. Auf der Aktienseite büßte der Fonds 2,2 Prozent ein, bei Anleihen 0,4 Prozent. Immobilien hingegen warfen einen Gewinn von 2,5 Prozent ab.

„Die wichtigste Risikogröße des Fonds ist, dass der strategische Aktienanteil auf 70 Prozent festgelegt wurde“, sagte der Chef des staatlichen Pensionsfonds, Yngve Slyngstad in einer Erklärung. „Das bedeutet, dass Schwankungen im Wert des Fonds überwiegend von der Entwicklung der globalen Aktienmärkte bestimmt werden.“

Der Fonds, der durchschnittlich 1,4 Prozent der weltweit börsennotierten Aktien besitzt, folgt den wichtigsten Börsenindizes und hat im Falle eines globalen Ausverkaufs nur wenig Spielraum. Die Aktienmärkte waren zu Beginn des Jahres aufgrund stark erhöhter Volatilität im Markt deutlich eingebrochen.

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    Am Ende des ersten Quartals war der Fonds zu 66,2 Prozent in Aktien investiert, zu 31,2 Prozent in Anleihen und zu 2,7 Prozent in Immobilien. Die Rendite übertraf den Referenzindex um 0,1 Prozentpunkte. Im vergangenen Jahr hatte es grünes Licht dafür gegeben, dass der Aktienanteil im Portfolio auf 70 Prozent erhöht wird. Der restliche Anteil der Anlage soll in Form von Anleihen erfolgen, bis zu maximal sieben Prozent auch in Immobilien.

    • rtr
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