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US-WahlKampf um den Dollar: Bei Trump kollidieren Wunsch und Wirklichkeit

Der künftige US-Präsident möchte der Exportwirtschaft einen Gefallen tun. Doch seine politischen Großvorhaben laufen auf das Gegenteil hinaus. Es drohen weitreichende Konsequenzen.Stefan Reccius 10.11.2024 - 10:20 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Hundert-Dollar-Scheine: Trump will die US-Währung schwächen. Foto: DigitalVision/Getty Images

Frankfurt. Der Triumph von Donald Trump und seinen Republikanern hat für mächtig Bewegung am Devisenmarkt gesorgt. Die dürfte dem jüngst gewählten US-Präsidenten aber kaum gefallen: Trumps erklärtes Ziel ist es, den Kurs des Dollars zu schwächen, um Exporte zu erleichtern. Eingetreten ist das Gegenteil.

Kaum stand Trumps Wahlsieg Mitte der Woche fest, legte der Dollar deutlich zu. Im Vergleich mit anderen wichtigen Währungen wie Euro, Yen und Schweizer Franken wertete die US-Währung um 1,7 Prozent auf. Eine so starke Bewegung hatte der Finanzdienst Bloomberg beim Dollar-Index vier Jahre lange nicht registriert.

Zum Euro wertete der Dollar zeitweise sogar um mehr als zwei Prozent auf. Das ist Bloomberg zufolge seit 2016 nicht vorgekommen, als die Briten für den Ausstieg aus der Europäischen Union stimmten. „Der Dollar“, sagt Jonas Goltermann vom Analysehaus Capital Economics, werde im ersten Jahr unter Trump „wahrscheinlich nicht schwächer, sondern stärker werden“.

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