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Weitere Corona-Hilfen US-Notenbank schießt erneut 500 Milliarden Dollar Liquidität zu

Die Fed lässt nicht locker bei ihren Versuchen, Spannungen in den Finanzmärkten zu glätten. Am Montag wurde sie zum vierten Mal in fünf Handelstagen außerplanmäßig aktiv.
16.03.2020 - 17:58 Uhr Kommentieren
Der Fed-Chef versucht mit immer neuen Maßnahmen, die US-Wirtschaft zu stützen. Quelle: AFP
Jerome Powell

Der Fed-Chef versucht mit immer neuen Maßnahmen, die US-Wirtschaft zu stützen.

(Foto: AFP)

New York Die Federal Reserve in New York hat am Montag erneut eingegriffen, um die Finanzmärkte zu stützen. Sie kündete für Montagnachmittag (Ortszeit) an, Kredite im Wert von bis zu 500 Milliarden Dollar für die sogenannten Repo-Märkte bereitzustellen. Dieser Schritt sei nötig, um reibungslose Abläufe auf dem US-Geldmarkt sicherzustellen, hieß es in einer Stellungnahme. Bereits am Donnerstag und am Freitag hatte die Fed mit ähnlichen Schritten reagiert und insgesamt Kredite in Höhe von 1,5 Billionen Dollar bereitgestellt.

Es ist bereits der vierte Eingriff in den Repo-Markt in den vergangenen fünf Handelstagen. Die Notenbank verwies auf „extrem ungewöhnliche Störungen“ im Zusammenhang mit dem Coronavirus, die es nötig machten, Liquidität bereitzustellen, so die Fed. Auf dem Repo-Markt verkaufen Banken und andere Marktteilnehmer Staatspapiere über Nacht und kaufen sie am nächsten Tag zurück. Damit besorgen sie sich Kurzfristkredite, deren Zins über einen entsprechend höheren Rückkaufpreis abgegolten wird.

Am Sonntag hatte die Fed zudem außerplanmäßig die Zinsen um einen Prozentpunkt auf die Spanne von null bis 0,25 Prozent gesenkt. So tief war der Leitzins seit der Finanzkrise nicht mehr. Die Märkte konnte das jedoch nicht beruhigen. Zum Handelsbeginn in New York fielen die Kurse um mehr als sieben Prozent, so dass der Handel gleich wieder ausgesetzt wurde, um die Lage zu beruhigen.

Mehr: Auch der deutsche Leitindex stürzte am Montag erneut heftig ab.

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