Bauzinsen: Das bedeutet der jüngste EZB-Entscheid für Immobilien-Käufer
Frankfurt. Die Bauzinsen haben in den vergangenen Monaten eine auffällige Wende vollzogen. Sah es noch Ende Oktober so aus, als würden bald eher die fünf Prozent als die drei Prozent erreicht werden, ist mittlerweile eine deutliche Entspannung für Immobilienkäufer zu beobachten.
Ein wichtiger Grund dafür: Anleger spekulieren seit Monaten auf eine Wende bei den Leitzinsen. Die Bauzinsen haben die erwartete Entwicklung bereits deutlich vorweggenommen – Hypothekenzinsen gingen Ende vergangenen Jahres in einen beschleunigten Abwärtstrend über. Die besten Konditionen für Bauzinsen liegen inzwischen wieder zwischen 3,40 und 3,50 Prozent.
Wird der Traum vom eigenen Haus wieder etwas bezahlbarer? Nach dem Entscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag, die Zinspause auch im laufenden Jahr zu verlängern, aber noch keine Hinweise auf mögliche Zinssenkungen zu geben, zeigen sich viele Experten optimistisch. Was Kauf-Interessierte jetzt alles wissen müssen.
Immobilien und Bauzinsen: „So günstig wie seit Monaten nicht mehr“
Tomas Peeters, CEO des Finanzierungsvermittlers Baufi24, sieht im gegenwärtigen Zinsumfeld für Käufer derzeit eine gute Kaufgelegenheit. Er sagt: „Bei der Finanzierung können Eigenheim-Erwerber im Vergleich zu den vergangenen Quartalen fünfstellige Beträge sparen, während das ermäßigte Kaufpreisniveau einen Boden gefunden haben dürfte.“