Immobilien Deutschland: In diesen Regionen sparen Sie bei den Kaufnebenkosten
Schlüsselübergabe beim Wohnungskauf: Viele Deutsche träumen vom Eigenheim. Doch die Kaufnebenkosten sind häufig eine große Hürde.
Foto: IMAGO / ShotshopFrankfurt. Der erste Schock lässt für Käufer meist nicht lange auf sich warten. Kaum ist die Tinte unter dem Kaufvertrag für die neue Wohnung trocken, steht beim neuen Immobilieneigentümer der Fiskus vor der Tür – die Grunderwerbsteuer wird fällig. Bundesfinanzminister Christian Lindner forderte jetzt die komplette Streichung dieser Grunderwerbsteuer für selbst genutzte Wohnimmobilien. Denn für Käufer sind die Kaufnebenkosten eine beträchtliche Hürde: Inklusive Makler und Notarkosten summieren sie sich bei einem Wohnungs- oder Hauserwerb schnell auf fünfstellige Summen.
Doch die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern sind deutlich. Die durchschnittlichen Maklergebühren sind zwar nach Region einheitlich – aber die Steuersätze beim Immobilienerwerb liegen weit auseinander. Viele Käufer können sich ihren Standort nicht frei aussuchen, aber wer die Landesgrenze bei der Auswahl überschreitet, kann deutlich sparen.
In welchen Bundesländern zahlen Käufer vergleichsweise wenig Kaufnebenkosten – und wo ist es am teuersten? Und welcher Ministerpräsident will Erstkäufern in seinem Bundesland die Steuer ganz erlassen? Das Handelsblatt zeigt, wo und wie Käufer sparen können.