Immobilien: Psychologin erklärt, wie Sie den Hausverkauf emotional meistern
Düsseldorf. Ein Haus oder eine Wohnung ist selten nur ein Dach überm Kopf. Dementsprechend emotional wird es, wenn Wohnimmobilien zum Verkauf stehen. Nach einer Erhebung des Onlinemaklers Homeday unter 133 Immobilienverkäufern schläft jeder fünfte Befragte während des Verkaufsprozesses schlecht oder unruhig. Mehr als jeder vierte neige zum Grübeln.
„Ein Viertel der Menschen, die eine Immobilie verkauft haben, fühlte sich von den finanziellen, juristischen, aber auch emotionalen Umständen überfordert“, sagt Homeday-Chef Robert Wagner. Noch größer war die Überforderung, wenn es sich um eine Immobilie handelte, die von den Verkäufern selbst bewohnt wurde. Hier gab jeder dritte Befragte an, Probleme gehabt zu haben.
Solche Zahlen verwundern Monika Müller wenig. Die Wiesbadener Psychologin arbeitet unter anderem mit Menschen, die finanzielle Sorgen – auch im Kontext Wohnen – haben. Besonders häufig geht es in den Gesprächen auch um Immobilien, berichtet Müller.
Im Interview mit dem Handelsblatt erklärt sie, warum Immobilien mit starken Gefühlen verknüpft sein können und was sie Betroffenen in diesen Situationen empfiehlt.