Immobilien: Warum Vermögende Luxuswohnungen lieber mieten als kaufen
Düsseldorf. Hamburg, Hafencity. Das Penthouse im neuen Wohnturm „The Lyte“ erreicht man per Privataufzug. 400 Quadratmeter, Eichenparkett, hochwertige Möbel, bodentiefe Fenster, private Dachterrasse mit Bar – Blick auf die Elbphilharmonie inklusive. Die Warmmiete: 24.000 Euro im Monat.
Was nach einer Ausnahme klingt, findet sich auf dem deutschen Mietmarkt immer öfter. Luxuswohnungen in den Toplagen von München, Frankfurt, Berlin, Hamburg oder Düsseldorf erzielen inzwischen Monatsmieten, die noch vor wenigen Jahren kaum denkbar waren – und sie finden Mieter. So auch das Penthouse in Hamburg. Der Immobilienmakler Engel & Völkers hat es vor Kurzem vermittelt.
Nach oben sind den Preisen kaum Grenzen gesetzt. „In Berlin haben wir zuletzt eine möblierte Residenz für 27.000 Euro im Monat vermietet“, berichtet Till-Fabian Zalewski, CEO DACH bei Engel & Völkers. Auch im Ranking „Die exklusivsten Mietwohnungen 2024“ des Immobilienportals Immowelt finden sich bundesweit Objekte mit fünfstelligen Kaltmieten. Doch nicht jede teure Wohnung zählt automatisch zum obersten Segment. Entscheidend ist, wie sich ein Angebot am Standort im Vergleich schlägt.