Immobilienpreis-Studie: Wo Immobilien bis 2035 an Wert gewinnen
Renommierte Wohnungsmarktexperten haben eine neue Prognose über die Entwicklung bis 2035 veröffentlicht.
Foto: HandelsblattFrankfurt. Erdal Balci hat aufgegeben. Jahrelang suchte der Familienvater im Bremer Umland nach einem neuen Haus – vergeblich. Nun hat er die Suche wegen der gestiegenen Zinsen ergebnislos beendet. Dabei hätte er wahrscheinlich weniger zahlen müssen als erwartet. Der Grund: Zwar machen die Zinsen die Finanzierung eines Kaufs deutlich teurer, sie setzen aber inzwischen auch die Angebotspreise stark unter Druck. Erstmals seit mehr als zehn Jahren sinken in Deutschland flächendeckend die Kaufpreise.
Das erschüttert eine alte Gewissheit: dass Immobilien automatisch immer wertvoller werden. Derzeit geht es mit den Preisen abwärts, und ein Boden ist noch nicht erreicht. Umso wichtiger ist für Interessenten und Käufer die Frage, wohin der Markt langfristig steuert: Wo wird es teurer? Und wo günstiger?
Antworten darauf gibt eine renommierte Untersuchung, der Wohnatlas der Postbank, den das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) jährlich für den Bonner Konzern erstellt. Die neue Kaufpreisprognose der Experten für den Wohnungsmarkt, die bis ins Jahr 2035 reicht, liegt dem Handelsblatt exklusiv vor. Das sind die wichtigsten Fakten: