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Chart des TagesWeizen vor hohem Quartalsverlust

Die Futures in Chigaco haben in den vergangenen drei Monaten zweistellig verloren. Auch in Zukunft könnten die Weizenpreise niedrig bleiben. 02.10.2023 - 17:07 Uhr Artikel anhören

Die Ernteaussichten trüben sich ein.

Foto: IMAGO/ZUMA Wire

Frankfurt. Wegen üppiger Ernten in Teilen der Nordhalbkugel steuert der Weizenpreis auf den größten Quartalsverlust seit 14 Jahren zu. Die Futures in Chicago haben in den letzten drei Monaten etwa elf Prozent verloren, trotz der Kündigung des Getreideabkommens durch Russland.

Die im Juli 2022 abgeschlossene Vereinbarung sollte trotz des russischen Angriffskriegs gewährleisten, dass mit Getreide beladene Schiffe aus der Ukraine sicher durch das Schwarze Meer fahren können. Doch im Juli dieses Jahres hat Russland das Abkommen auslaufen lassen.

Danach hat die Ukraine begonnen, andere Exportrouten zu benutzen. Das würde zeigen, dass „die Welt heutzutage Möglichkeiten hat, Getreide dorthin zu bringen, wo es benötigt wird“, sagt Michael Whitehead, Agrar-Experte bei der Bank ANZ Group Holdings gegenüber Bloomberg.

Die Weizenpreise könnten daher auch in Zukunft niedrig bleiben. Allerdings: Die Ernteaussichten trüben sich ein. Die EU hat ihre Schätzung für die Weichweizenernte um fast eine Million Tonnen gesenkt.

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