Merck, Novartis, Roche und Bayer: Vier Pharma-Aktien, die nach Corona abheben könnten
Die Merck-Aktie kostet – wie die vieler großer Pharmakonzerne – weniger als vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie.
Foto: APFrankfurt . Gefühlt gibt es seit mehr als einem Jahr kaum ein anderes Thema: Alles dreht sich um Gesundheit. An der Börse zeigt sich das jedoch nicht. Im Gegenteil: Die Aktien der großen Pharmakonzerne gehören nicht zu den Gewinnern der Corona-Pandemie.
Maximilian-Benedikt Köhn, Fondsmanager und Spezialist für den Gesundheitsbereich bei DJE Kapital, bringt diese auf den ersten Blick erstaunliche Entwicklung so auf den Punkt: „Im Lockdown wird weniger operiert, und es werden weniger Medikamente verschrieben.“
Damit hinken diese Aktien auch dem breite Aktienindex MSCI World Healthcare hinterher. Dabei hat dieser Index seit Beginn des vergangenen Jahres mit einem Plus von 17,5 Prozent schon deutlich schlechter abgeschnitten als der MSCI World. Der legte seither mehr als 24 Prozent zu. Noch deutlicher wird das Nachholpotenzial bei europäischen Healthcare-Aktien. Der entsprechende Branchenindex aus dem Stoxx Europe 600 gewann seit Anfang 2020 gerade mal gut ein Prozent.