Minenbetreiber: Goldgrube für mutige Anleger
Die Aktien der Goldförderer haben sich in den vergangenen Jahren nicht gerade glänzend entwickelt.
Foto: dpaDüsseldorf. Der kurze Einbruch an den Aktienmärkten in den ersten Wochen des Jahres hat vielen Anlegern den Blick auf alternative Anlageklassen geöffnet. Von der überfälligen Korrektur an der Börse profitierte ganz offensichtlich der Goldpreis. Selbst nachdem die Korrektur vorüber und die Aktienkurse sich in nur wenigen Tagen davon erholt hatten, verharrte der Goldpreis auf dem höheren Niveau von mehr als 1300 Dollar pro Feinunze. Auch Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank ist überzeugt: „Bei Gold und Silber haben wir den Boden gesehen. Für die künftige Preisentwicklung bin ich optimistisch.“
Tatsächlich hat auch der Silberpreis mit dem Goldpreis einen Satz nach oben gemacht. Notierte Silber um den Jahreswechsel noch unter 20 Dollar je Unze ging es Mitte Februar rauf auf 22 Dollar – und hält sich auf diesem Niveau.
Der Markt für Rohstoffe kommt allmählich in Bewegung. Die Schweizer Vermögensverwaltung Tiberius verweist darauf, dass der wichtige Rohstoffindex Dow Jones UBS Total Return wichtige technische Widerstände wie die 200-Tage-Linie überwunden hat und somit vor dem Abschluss einer Bodenbildung steht. Zumindest bei einzelnen Rohstoffen gibt es inzwischen tatsächlich Anzeichen einer Erholung, nachdem die Preise nun seit Jahren unter Druck standen.