Rheinmetall-Aktie: Warum die meisten Analysten immer noch zum Kauf raten
Köln. „Wir müssen kriegstüchtig werden. Wir müssen wehrhaft sein und die Bundeswehr und die Gesellschaft dafür aufstellen.“ Diese Sätze des Bundesverteidigungsministers Boris Pistorius, gesprochen Ende Oktober, klingen wie ein Wachstumsprogramm für den Rüstungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall, sagt Hermann Ecker, Vermögensverwalter bei Bayerische Vermögen Management.
Auf Sicht von zwei Jahren hat sich der Aktienkurs bereits mehr als verdreifacht auf aktuell 275 Euro. Trotzdem sieht der Vermögensverwalter bei der Rheinmetall-Aktie weiteres Potenzial. Er verweist auf die Bewertung des Konzerns an der Börse. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei rund 19,5. „Berücksichtigt man das für die kommenden Jahre erwartete Wachstum von durchschnittlich 22 Prozent pro Jahr, erscheint der Kurs keineswegs überteuert“, sagt Ecker.
Für Rheinmetall erwarte die überwiegende Anzahl der Analysten aufgrund geopolitischer Herausforderungen mehr Umsatz und Ertrag. „Aktuell scheint dies im Kurs hinlänglich gewürdigt, für die Zukunft hingegen noch nicht“, meint der Anlageprofi daher. Noch.