Fed-Zinsentscheid: Wann sich der Einstieg in US-Aktien lohnt
Düsseldorf. Fed-Chef Jerome Powell hat sich dagegen entschieden, den Leitzins weiter abzusenken, auch wenn die US-Wirtschaft zuletzt unter Druck geraten ist. Das Zinsniveau blieb damit in der Spanne von 4,25 bis 4,5 Prozent. Die US-Märkte schlossen im Anschluss im leichten Plus ab.
Noch immer ist allerdings die Inflation höher als von der Notenbank angestrebt. Derzeit liegt die Inflationsrate bei 2,8 Prozent, fast ein Prozentpunkt über der Zielmarke. Die Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Lebensmittel und Energie herausgerechnet werden, ist mit 3,1 Prozent sogar noch höher.
Sorgen bereitet vor allem die Trump-Administration mit ihrer erratischen Zollpolitik und eine sich eintrübende Konsumentenstimmung für Druck auf die Fed, die US-Wirtschaft mit Zinssenkungen zu unterstützen. Powell selbst sprach davon, dass die Wirtschaft zwar grundsätzlich stark sei, aber die „Unsicherheit ungewöhnlich hoch".
Das Handelsblatt hat untersucht, wie sich die US-Märkte in den vergangenen rund 40 Jahren nach Zinssenkungen entwickelt haben und wann sich ein Einstieg gelohnt hätte.