Bitcoin: Warum eine Krypto-Pleite von 2014 jetzt den Kurs bewegt
Düsseldorf. Die Pleite einer japanischen Kryptobörse wird zur Belastung für den Bitcoin. Der Kurs der ältesten und wichtigsten Kryptowährung fiel am Montag auf rund 62.000 Dollar. Zwar erholte er sich anschließend auf knapp 63.000 Dollar, liegt aber weiterhin weit entfernt von seinem Rekordhoch von 73.750 Dollar.
Ein Grund dafür, dass die Cyberdevise unter Druck steht, könnte eine Pleite aus dem Jahr 2014 sein, deren Auswirkungen jetzt den Markt treffen. Dabei geht es um die Kryptobörse MtGox aus Japan.
Sie wurde eigentlich als Tauschplatz für Sammelkarten gegründet, aber schnell zur Kryptobörse umgewidmet. 2014 meldete das Unternehmen Insolvenz an. Zu diesem Zeitpunkt war es eines der größten Kryptohandelsplätze weltweit.
Zurück blieben mehrere Tausend Kunden, die auf ihr Geld warten. Am Montag erklärte der vom Gericht bestellte Treuhänder, der das Konkursverfahren von MtGox überwacht, dass die Ausschüttungen an die rund 20.000 Gläubiger des Unternehmens Anfang Juli beginnen sollen.
Insgesamt sollen laut einem Bericht von CNBC 141.000 Bitcoin – oder etwa 0,7 Prozent der 19,7 Millionen ausstehenden Bitcoins – ausgezahlt werden.