Consensus 2018: Ansturm auf Blockchain-Konferenz in New York
Seit des Rekordhochs im Dezember 2017 hat die Kryptowährung mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren.
Foto: ReutersNew York. Lamborghinis, Partys mit Snoop Dogg, Krypto-Schmuck aus 18-karätigem Gold, Krypto-Bier, überfüllte Ballsäle mit einem See aus Cowboyhüten, Dreadlocks und Business-Anzügen. Die Blockchain-Konferenz Consensus brachte aufgeregte Krypto-Wuselei nach New York City.
Rund 8500 Teilnehmer aus der ganzen Welt zwängten sich in das Hilton Hotel in Midtown Manhattan, um an der dreitägigen Blockchain-Konferenz teilzunehmen. Das ist mehr als das Dreifache der 2700 Teilnehmer, die der Veranstalter CoinDesk für die Konferenz im Vorjahr verbucht hatte.
Consensus bot von Montag bis Mittwoch Podiumsdiskussionen und Ausstellungen über die Welt der Kryptowährungen wie Bitcoin und Ripple und der zugrunde liegenden Technologie Blockchain an. Bei ungefähr 2000 Dollar pro Ticket brachte die Konferenz mindestens 17 Millionen Dollar ein.
Der Ansturm war riesig. „Während wir uns für Verzögerungen entschuldigen, hat Consensus 2018 überwältigendes Interesse erhalten und ist die größte Veranstaltung, die jemals in den Vereinigten Staaten stattgefunden hat“, sagte Jacob Donnelly, Marketing-Chef bei CoinDesk.
Zu den mit Spannung erwarteten Rednern zählten James Bullard, Präsident und CEO der Federal Reserve Bank in St. Louis, Square-Chef Jack Dorsey und Amber Baldet. Der Präsident der St. Louis Federal Reserve, James Bullard, warnte, dass die Instabilität der Wechselkurse das größte Hindernis für eine weit verbreitete Einführung der Kryptowährungen sei.