Kryptowährung: Bitcoin-Schatz auf der Müllkippe
Der Waliser ist einer der Programmierer hinter Bitcoin Cash.
Foto: Screenshot BBCLondon. Sollte die Geschichte von James Howells stimmen, hat er im Sommer 2013 den wohl teuersten Fehler seines Lebens begangen. Damals schmiss der Programmierer nach eigenen Angaben eine alte Festplatte auf den Müll, die seit Jahren in einer Schublade vor sich hingegammelt habe. Erst später fiel ihm wieder ein, dass sie den Schlüssel zu 7.500 Bitcoins enthielt. So zumindest erzählt der 32-jährige Brite aus Newport die Geschichte heute.
Inzwischen wären die 7.500 Bitcoins mehr als hundert Millionen Dollar wert. Die Kryptowährung erreicht täglich neue Höchststände, diese Woche knackte sie erstmals die 15.000-Dollar-Marke. Howells war einer der Pioniere, als er seine Bitcoins 2009 auf einem ganz gewöhnlichen Laptop herstellte. Dem „Daily Telegraph“ erzählte er nun, dass er immer noch hoffe, den Schatz zu heben. Er versprach der Stadtverwaltung einen Anteil der Millionen, wenn sie ihm die Erlaubnis zum Graben erteile.
Die Geschichte vom unglücklichen Bitcoin-Millionär ging prompt um die Welt – und zwar nicht zum ersten Mal: Im November 2013 hatte Howells der BBC bereits die gleiche Story erzählt. Damals hatte ein Bitcoin gerade die 1.000-Dollar-Marke geknackt, sein Schatz war also 7,5 Millionen Dollar wert.