Ölpreis: US-Zölle belasten Ölnachfrage – Das sind die Folgen für die Märkte
Frankfurt. Seit Ankündigung der US-Zölle befindet sich der Ölpreis im freien Fall. Ein Barrel der Benchmark-Sorte Brent ist am Mittwoch erstmals seit Februar 2021 unter die 60-Dollar-Marke gesunken. Am Abend erholte sich der Brent-Preis zwar und stieg um fast acht Prozent auf rund 66 US-Dollar, da Trump eine 90-tägige Aussetzung der Sonderzölle ankündigte. Doch am Donnerstag endete diese kurze Erleichterungsrally bereits.
Zudem rechnen Analysten mit weiter fallenden Preisen. Denn zeitgleich zur Aussetzung der Sonderzölle erhöhte Trump die Abgaben auf chinesische Waren auf 125 Prozent. China ist der größte Ölimporteur weltweit, und die Zölle könnten die chinesische Wirtschaft und somit die Ölnachfrage des Landes schwächen.
Aber nicht nur das. Der Preisverfall trifft auch den größten Ölproduzenten USA, die Mitglieder des Ölkartells Opec sowie die Rohstoff- und Aktienmärkte. Und angesichts der verhärteten Positionen im Zollstreit der USA mit dem Rest der Welt, wächst die Unsicherheit.