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KryptowährungenWas Super-Apps wirklich leisten

Die US-Börsenaufsicht ermöglicht den Handel von Aktien und Krypto-Token in einer App. Warum die Alleskönner-Apps aus Asien jetzt auch Europa erobern. 07.08.2025 - 08:59 Uhr Artikel anhören
Astrid Dörner berichtet von New York aus über die US-Finanzmärkte. Foto: IMAGO/Lobeca

Selten war eine Regulierungsbehörde so beliebt in der Kryptobranche: Die US-Börsenaufsicht SEC hat vergangene Woche „Project Crypto“ vorgestellt – ein regulatorischer Leitfaden, der „Amerikas Führungsrolle auf den Märkten für Kryptoassets“ sichern und eine ganze Reihe an neuen Finanzinnovationen ermöglichen soll. So hat es Behördenchef Paul Atkins erklärt.

Zum ersten Mal seit der Erfindung des Bitcoins, der größten und ältesten Kryptowährung im Jahr 2009, geht es somit darum, Vorschriften für die Welt der digitalen Währungen abzubauen, statt neue zu schaffen.

Unter Joe Biden, Vorgänger von US-Präsident Donald Trump, war die Börsenaufsicht gefürchtet. Kryptounternehmer und Programmierer hatten Sorge, dass eines Tages das FBI bei ihnen vor der Türe steht.

Immer größer wurde die Angst, dass sie gegen Wertpapiergesetze verstoßen würden, und im Zweifel war fast jede Kryptowährung ein Wertpapier. Nun „weht ein anderer Wind“, wie Atkins klar machte. Auch wenn seine Vorgänger etwas anderes gesagt haben: „Die meisten Kryptoassets sind keine Wertpapiere“, stellte er klar.

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