Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: US-Börsen schließen uneinheitlich – Oracle steigt deutlich
Düsseldorf. Die US-Börsen haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Der S&P 500 und der Nasdaq–Index markierten zwischenzeitlich frische Allzeithochs. Tech-Aktien trieben die wichtigsten Indizes an der Wall Street an, nachdem Oracle seine Prognose deutlich angehoben hatte. Zudem sind jüngste Preisdaten deutlich besser ausgefallen als von Investoren erwartet.
- Der Dow-Jones-Index verlor als einziger der drei großen US-Indizes und lag zum Handelsschluss 0,5 Prozent tiefer bei 45.490 Punkten.
- Der breite Leitindex S&P 500 legte leicht zu auf 6532 Punkte.
- Der technologielastige Nasdaq schloss nahezu unverändert mit 21.886 Zählern.
Die Herstellerpreise in den USA sind unerwartet gesunken. Im August lagen die Preise um 0,1 Prozent niedriger als im Vormonat. Analysten die vom Finanzinformationsdienst Dow Jones befragt wurden, hatten mit einem Anstieg von 0,3 Prozent gerechnet.
Damit steigt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der US-Notenbank Fed. Anleger hatten ohnehin auf einen Zinsschritt bei der nächsten Fed-Sitzung spekuliert. Die niedrigeren Herstellerpreise erhöhen aber auch die Wahrscheinlichkeit für weitere Senkungen.
„Die Tatsache, dass die Erzeugerpreise, die stärker von den Zöllen betroffen sind, gesunken sind, ist positiv für die Aktienmärkte. Das gibt der Fed mehr Spielraum für Zinssenkungen“, sagte Adam Sarhan, Geschäftsführer von 50 Park Investments. Börsianer wetteten mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 90 Prozent auf eine Zinssenkung um 25 Basispunkte bei der Sitzung der Fed in der nächsten Woche.