Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Wall Street schließt wenig verändert
Düsseldorf. Anleger hielten sich aus Mangel an klaren Richtungsvorgaben und den politischen Streitigkeiten um Notenbank-Chef Jerome Powell am Freitag an der Wall Street zurück. Stattdessen dominierten robuste Wirtschaftsdaten und starke Unternehmenszahlen das Geschehen.
- Der Dow Jones der Standardwerte verlor 0,3 Prozent auf 44.342 Punkte.
- Der breit gestreute S&P 500 erreichte in den ersten Handelsminuten einen Rekord von 6315 Punkten und schloss kaum verändert auf der Marke von 6297 Punkten.
- Der technologielastige Nasdaq notierte dagegen kaum verändert bei 20.896 Zählern.
Dank starker Konjunkturdaten und Konzernbilanzen hatte die Wall Street den Donnerstag im Plus beendet. Der US-Index S&P 500 markierte einen Rekord. Auf Wochensicht legte der S&P 500 um etwa 0,6 Prozent und die Nasdaq um 1,5 Prozent zu, während der Dow Jones um 0,1 Prozent nachgab.
Für Irritation an den Märkten hatte zur Wochenmitte die angeblich anstehende Entlassung des Chefs der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) gesorgt. US-Präsident Donald Trump dementierte die Gerüchte später.
Dennoch setzte er am Freitag seine Tirade gegen Powell fort. Der Notenbank-Präsident sei „schlecht für unser Land“, behauptete er auf seiner Plattform Truth Social. Die Fed und Powell schadeten dem Land und erschwerten es besonders jungen Leuten, durch zu hohe Zinsen ein Haus zu kaufen.