Nikkei, Topix, CSI-300: Börse in Tokio verliert zum Ende der Woche
Frankfurt. Die Aufwertung der Landeswährung Yen hat der japanischen Börse am Freitag zu schaffen gemacht. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,4 Prozent auf 38.208 Zähler nach. Der breiter gefasste Topix notierte 0,2 Prozent niedriger.
Nach den jüngsten Inflationsdaten setzen immer mehr Investoren darauf, dass die japanische Notenbank (BoJ) auf ihrer Sitzung am 19. Dezember die Zinsen anheben wird. Der Yen kletterte daher auf den höchsten Stand seit fast sechs Wochen. Dies belastete vor allem die Papiere exportorientierter Unternehmen. Toyota Motor und der Technologie- und Unterhaltungskonzern Sony Group verloren 2,1 Prozent beziehungsweise 1,7 Prozent.
Der größte prozentuale Verlierer im Nikkei war Nissan Motor mit einem Abschlag von vier Prozent. Profitieren von den Zinserhöhungsfantasien konnten die Aktien aus der Banken- und Versicherungsbranche. Dai-ichi Life Holdings legten 3,5 Prozent zu, die Titel der Chiba Bank gewannen 4,2 Prozent.
Bessere Stimmung in China
An der chinesischen Börse kam zum Wochenschluss Kauflaune auf. Die Anleger hofften, dass am Wochenende anstehende Daten eine Belebung der Konjunktur zeigen werden.