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Nikkei, Topix, CSI 300Hoffnung auf US-Zinssenkung stützt Asiens Börsen zum Monatsende

In Japan halten sich die Anleger vor den wichtigen Zinsentscheidungen der US-Notenbank und der Bank of Japan noch zurück. Aber die Stimmung ist optimistisch. 28.11.2025 - 09:37 Uhr aktualisiert Quelle: ReutersArtikel anhören
Eine elektronische Börsenanzeigetafel: Die Daten zur Kerninflation in Tokio lagen über den Erwartungen. Foto: AP

Tokio. Die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung in den USA hat sich am Freitag – zum Ende eines turbulenten Monats – positiv auf die asiatischen Aktienmärkte ausgewirkt.

  • Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio blieb fast unverändert bei 50.132 Punkten.
  • Der breiter gefasste Topix legte um 0,3 Prozent auf 3.378 Zähler zu.
  • Die Börse in Shanghai gewann 0,3 Prozent auf 3.888 Punkte.
  • Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten chinesischen Unternehmen an den Festlandbörsen stieg um 0,3 Prozent auf 4.526 Punkte.

In Japan hielten sich die Anleger vor den wichtigen Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed und der Bank of Japan (BOJ) im Dezember zurück. „Bei begrenzten Impulsen ist die Kaufaktivität begrenzt“, sagte die Nomura-Strategin Maki Sawada.

Die am Freitag veröffentlichten Daten zur Kerninflation in Tokio, die über den Erwartungen lag, verstärkten die Spekulationen auf eine Zinserhöhung der BOJ bereits im kommenden Monat. Zu den größten Gewinnern zählten die Aktien von Okuma mit einem Plus von 5,1 Prozent, während Screen Holdings 1,9 Prozent nachgaben.

In China drückte die Krise des Immobilienentwicklers Vanke auf die Stimmung. Die Anleihen des Unternehmens brachen auf Rekordtiefs ein, nachdem Vanke erstmals eine Verschiebung der Rückzahlung einer Anleihe beantragt hatte.

Die Ratingagentur S&P Global stufte die Bonität des chinesischen Immobilienentwicklers wegen nicht mehr tragbarer finanzieller Verpflichtungen weiter herab. S&P senkte das langfristige Emittentenrating von Vanke am Freitag auf „CCC-“ von „CCC“ und setzte das Unternehmen auf „CreditWatch“ mit negativen Auswirkungen. „Die Schuldenverpflichtungen des Unternehmens sind unserer Meinung nach derzeit anfällig für das Risiko eines Zahlungsausfalls oder einer notleidenden Umstrukturierung“, hieß es in dem Bericht.

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