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Nikkei, Topix und Co. Asiatische Anleger vor Veröffentlichung der US-Inflationsdaten zurückhaltend

Die Anleger in Asien blicken gespannt in Richtung USA. Eine hohe Inflation würde die Sorgen befeuern, dass die US-Notenbank wieder eine straffere Geldpolitik anlegen könnte.
24.05.2021 Update: 24.05.2021 - 10:28 Uhr Kommentieren
Die Anleger in Asien gehen zurückhaltend in die neue Woche. Quelle: dpa
Finanzmärkte in Japan

Die Anleger in Asien gehen zurückhaltend in die neue Woche.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Tokio Die asiatischen Börsen beenden den Wochenauftakt vorsichtig. Nachdem die am Freitag veröffentlichten Umfragen des globalen Dienstleistungssektors ein Rekordtempo beim Wachstum zeigten, blicken diese Woche die Anleger auf die Zahlen zum persönlichen Verbrauch und zur Inflation in den USA. Eine hohe Inflation würde die Gerüchte über eine frühere geldpolitische Straffung (Tapering) der US-Notenbank Fed befeuern.

„Mit solchen Ansichten über Wachstum und Inflation besteht das Risiko für Investoren darin, dass sich das Wachstum verlangsamt und die Inflation sich als vorübergehend erweisen“, schrieben Analysten der Bank of America (BofA) in einer Notiz. Außerdem seien Tech-Aktien, die vor Kurzem noch als übergewichtet galten, jetzt wieder untergewichtet und würden wahrscheinlich von nachlassenden Inflationsängsten profitieren.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss bei 0,17 Prozent höher bei 28.364 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,4 Prozent und lag bei Börsenschluss 1913 Punkten. Die Börse in Shanghai Shanghai Composite schloss bei knapp 0,6 Prozent im Minus.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 108,75 Yen und stagnierte bei 6,4343 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,90 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,22 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,10 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,42 Dollar.

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