Nikkei, Topix & Co: Hoffnung im Zollstreit schiebt Asiens Börsen an - Auch Hongkong im Plus
Das Gebäude der Tokyo Stock Exchange in der japanischen Hauptstadt Tokio.
Foto: dpaSydney. Wieder wachsende Hoffnungen auf eine baldige Entschärfung des Zollstreits zwischen den USA und China ermuntert Anleger zum Einstieg in die asiatischen Aktienmärkte. Der japanische Nikkei-Index stieg am Montag um 0,8 Prozent auf 23.293 Punkte und die Börse Shanghai gewann 0,6 Prozent auf 2903 Zähler.
Der Hongkonger Hang Seng legte nach dem Wahlsieg des demokratischen Lagers bei den dortigen Bezirkswahlen sogar 1,5 Prozent zu. Der staatsnahen chinesischen Zeitung „Global Times“ zufolge ist ein Handelsabkommen mit den USA „sehr nah“.
Darüber hinaus reiche die Regierung in Peking US-Präsident Donald Trump einen Olivenzweig, indem sie die Strafen für den Diebstahl geistigen Eigentums verschärfen wolle, sagte Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets. Dies werde zwar kaum Teil der derzeit geplanten Teil-Einigung sein, halte aber die Tür für weitere Verhandlungen und ein Anschluss-Abkommen offen.
Vor diesem Hintergrund griffen Investoren vor allem zu konjunkturabhängigen Werten. Am japanischen Aktienmarkt gehörten der Metallverarbeiter Toho Zinc und der Baumaschinen-Hersteller Hitachi Construction Machinery mit Kursgewinnen von jeweils gut vier Prozent zu den Favoriten.
Mehr: Die chinesische Industrieproduktion leidet unter den Folgen des Handelsstreits zwischen USA und China. Das Land verfehlt im Oktober die Erwartungen von Analysten.