Nikkei, Yen, Hang Seng: Asiatische Börsen kommen vor US-Inflationsdaten nicht voran
Singapur, Tokio, Peking. Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch im Vorfeld der mit Spannung erwarteten US-Inflationszahlen eine Verschnaufpause eingelegt. Die japanische Börse hat am Mittwoch schwächer tendiert. In Tokio trat der Nikkei-Index am Mittwoch bei 39.372 Punkten auf der Stelle. Der breiter gefasste Topix gewann 0,3 Prozent.
Der neuste Anstieg war auf höhere Preise für Nahrungsmittel, Nichteisenmetalle und Kunststoffwaren zurückzuführen, die die steigenden Rohstoff- und Arbeitskosten widerspiegeln. „Während es dem Konsum an Schwung fehlt, sinken die Reallöhne nicht mehr so stark. Angesichts des zunehmenden Inflationsdrucks besteht eine gute Chance, dass die BOJ die Zinsen im Dezember anheben wird“, sagte Takeshi Minami, Chefökonom des Norinchukin Research Institute.
Die Börse Shanghai notierte 0,2 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen lag 0,2 Prozent schwächer.
Die Kurse bewegten sich Börsianern zufolge insgesamt in einer engen Handelsspanne, da Anleger sich von den US-Verbraucherpreisen Hinweise auf die weitere geldpolitische Ausrichtung der amerikanischen Notenbank erhoffen. Marktteilnehmer gehen mehrheitlich davon aus, dass die US-Notenbank ihren Leitzins in der kommenden Woche erneut senken wird.