Nießbrauch: Wie Sie millionenschwere Depots steuerfrei vererben
Wer sein Depot vererben will, muss dabei einiges beachten.
Foto: Imago/Westend61München. Die vergangenen zehn Jahre waren für Anlegerinnen und Anleger goldene Zeiten. Die Börsen legten eine historische Rally hin, viele Depots haben ihren Wert in dieser Zeit verdoppelt. Das freut auch die Finanzämter. Denn wenn Wertpapiere vererbt werden, profitiert auch der Fiskus von den Kursgewinnen.
Bundesweit kamen im vergangenen Jahr fast zehn Milliarden Euro an Erbschaft- und Schenkungsteuer zusammen. 2011 waren es nicht einmal fünf Milliarden Euro. Auch in diesem Jahr sollen Vermögenswerte für 120 Milliarden Euro an die nächste Generation weitergegeben werden.
Wer dabei Steuern sparen will, kann einen legalen Trick anwenden: Nießbrauch. Das Handelsblatt erklärt, wie dieser funktioniert, für welche Anleger er sich lohnt und was Sie bei einem Nießbrauchdepot beachten sollten.
Legaler Steuertrick: Wie Nießbrauchdepots funktionieren
Nießbrauch dürfte vor allem bekannt sein bei Eltern, die eine vermietete Wohnung an ihre Kinder weitergeben wollen. Das Instrument kann helfen, Erbschaft- oder Schenkungssteuer zu sparen. Vereinfacht funktioniert es so: Die Kinder bekommen die vermietete Wohnung geschenkt, die Eltern kassieren die Miete.