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VermieterrechtsschutzIst der Vermieterrechtsschutz sinnvoll und steuerlich absetzbar?

Lesen Sie hier die wichtigsten Informationen zum Vermieterrechtsschutz und finden Sie heraus, ob die Versicherung für Sie sinnvoll ist und sich steuerlich absetzen lässt. 06.07.2018 - 11:03 Uhr Artikel anhören

ARCHIV - 07.06.2013, Hamburg: Die Balkone von Mietshäusern sind in der Abendsonne zu sehen. Am 14. Juni 2018 wird über den Rechtsstreit zur Mietpreisbremse entschieden. Der Mieter einer Hamburger Wohnung hatte seinen Vermieter verklagt und einen Teil der gezahlten Miete zurückverlangt, da der Vermieter seiner Meinung nach gegen die Mietpreisbremse verstoßen haben soll. In erster Instanz wurde die Klage vom Amtsgericht Hamburg-Altona abgewiesen. Foto: Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: dpa

Vom Privatrechtsschutz bis hin zum Verkehrsrechtsschutz: Gegen die Kosten vieler juristischer Streitigkeiten kann man sich mit verschiedensten Rechtsschutzversicherungen absichern. Für Vermieter bietet sich der Vermieterrechtsschutz an.

Was ist der Vermieterrechtsschutz?

Ob Streit um Reparaturen, Probleme beim Einfordern der Miete oder bei der Kündigung des Mietvertrags, im Mietrecht können auf Vermieter eine ganze Reihe von juristischen Streitigkeiten zukommen. Für sie gibt es mit dem Vermieterrechtsschutz eine spezielle Absicherung. Im Streitfall deckt der Vermieterrechtsschutz in der Regel alle Kosten ab, die durch den Prozess entstehen. Das reicht von den Gerichts- bis hin zu den Anwaltskosten.

Wann lohnt sich überhaupt eine solche Rechtsschutzversicherung?

Das ist im Grunde eine Typ-Frage: Wer bereit ist, einen Streit vor Gericht zu führen und gleichzeitig Angst vor hohen Kosten hat, sollte über eine Rechtsschutzversicherung nachdenken. Wenn sich Probleme mit einem schwierigen Mieter anbahnen, die sich nicht außergerichtlich klären lassen, könnte ein Vermieterrechtsschutz helfen.

Rechtsschutzversicherungs-Vergleich Ob Vermieter-, Eigentümer- oder Verkehrsrechtsschutz, es gibt viele verschiedene Rechtsschutzversicherungen auf dem Markt. Mit dem Rechtsschutzversicherungs-Vergleich vom Handelsblatt erhalten Sie eine Übersicht der verschiedenen Versicherungs-Tarife und können vergleichen, welche Police am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Foto: Handelsblatt

Lässt sich Vermieterrechtsschutz ohne Wartezeit abschließen?

Viele Rechtsschutzversicherungen lassen sich nur mit einer gewissen Wartezeit abschließen. Sie dauert in der Regel ein bis drei Monate, manchmal aber auch bis zu einem halben Jahr. Ist die Wartezeit noch nicht verstrichen, greift die Rechtsschutzversicherung nicht – obwohl man sie im Grunde bereits abgeschlossen hatte. Der Grund dafür ist, dass solche Versicherungen explizit der Vorsorge dienen sollen.

Ist der Vermieterrechtsschutz steuerlich absetzbar?

Der Beitrag für den Vermieterrechtsschutz ist normalerweise steuerlich vollständig absetzbar. Dazu muss man beim Finanzamt meist eine Versicherungsbescheinigung oder eine Beitragsaufstellung einreichen. Solch eine Bescheinigung kann man bei seinem Versicherer anfordern.

Worin besteht der Unterschied zum Eigentümerrechtsschutz oder Immobilienrechtsschutz?

Mit diesen Begriffen kann man schon einmal durcheinanderkommen: Im Gegensatz zum Vermieterrechtsschutz greift der Eigentümerrechtsschutz, manchmal auch Immobilienrechtsschutz genannt, für Besitzer einer Immobilie. Das ist ganz unabhängig davon, ob Sie diese vermieten oder bewohnen. Solch ein Rechtsschutz deckt meist alle Kosten ab, die aus Streitigkeiten in Zusammenhang mit der Immobilie entstehen. Wer zum Beispiel in seiner eigenen Wohnung wohnt und ständig Ärger mit dem Nachbarn hat, weil der auf seinem Balkon grillt, könnte einen juristischen Streit über den Eigentümerrechtsschutz absichern.

In aller Kürze: Wozu dient dann der Mietrechtsschutz?

Hierbei wird der Spieß einmal umgedreht: Der Mieterrechtsschutz soll juristische Streitigkeiten mit dem Vermieter, anderen Nachbarn oder dem Hausverwalter absichern. Je nach Rechtsschutzversicherung sind dabei auch Streitigkeiten mit Handwerkern abgedeckt.

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