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KommentarTrump macht mit Zöllen im Grönlandstreit nur China „great again“

Amerika greift nach Territorien, China nach Technologieführerschaft. Der US-Präsident will zurück ins 19. Jahrhundert – während Peking versucht, die Zukunft zu erobern.Moritz Koch 18.01.2026 - 13:51 Uhr
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Trump und Xi: Während der US-Präsident Verbündete bedroht und sich auf fremde Territorien fixiert, macht sich China daran, die Zukunft zu erobern. Foto: Susan Walsh/AP/dpa

Auf dem Schreibtisch im Oval Office stehen zwei Modellflugzeuge: ein Kampfjet und ein Tarnkappenbomber. Kriegsgerät als Herrschaftsinstrument: Donald Trump macht aus seinem gewaltaffinen  Politikverständnis kein Geheimnis.

Für das Weiße Haus leben wir in einer Welt, die von „Stärke, Gewalt und Macht beherrscht wird“, von den „eisernen Gesetzen seit Anbeginn der Zeit“. In dieser Welt fühlt Trump sich wohl. Jeder nimmt sich, was er kann – und Amerika bekommt am meisten. Grönland steht dabei an erster Stelle. „Der Weltfriede ist in Gefahr“, droht Trump und kündigt Strafzölle gegen die Europäer an, die seinem Landraubprojekt im Wege stehen.

Vor genau einem Jahr ist Trump ins Weiße Haus zurückgekehrt, seither nutzt er jeden Tag für eine Revolution. Die alte Ordnung wird zerschlagen, innen- und außenpolitisch, physisch und ideell. Wo einst der Ostflügel des Weißen Hauses stand, klafft nun ein Loch. Wo sich die liberale Tradition der USA befand, ein noch tieferes.

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