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Morning BriefingVom Reiz des Nichtstuns

Christian Rickens 30.12.2021 - 06:18 Uhr Artikel anhören

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

in der Literatur des 19. Jahrhunderts gehört er zum vertrauten Ensemble: Der Privatier oder auch Rentier (bitte französisch aussprechen, hat nichts mit Huftieren zu tun) ist ein Mensch, der durch Erbe oder frühere unternehmerische Tätigkeit zu Geld gekommen ist und nun einen vorgezogenen Ruhestand genießt. So wie der Rentier Krüger in Gerhart Hauptmanns Theaterstück „Der Biberpelz“.

Solch ein Lebenswandel scheint seltsam unzeitgemäß im Deutschland von heute, wo der Beruf gefälligst Berufung zu sein hat und Müßiggang einer verschärften Begründungspflicht unterliegt. Und doch: Die Privatiers sind zu Hunderttausenden unter uns, und sie werden immer mehr.

Wer sind die gut 700.000 Bundesbürger, die weder von Erwerbseinkommen leben noch von staatlichen Transfers? Wie sind sie an ihr Geld gekommen? Womit füllen sie ihre Zeit? Und wie kann man es ihnen womöglich nachtun? Diese Fragen beantworten unsere Reporter Anke Rezmer und Christian Wermke in unserem Report über den „Traumberuf Privatier“. Das für mich am meisten erhellende Zitat darin stammt vom Vermögensberater Tom Friess: „Es könnten viel mehr Menschen frühzeitig in den Ruhestand gehen, wenn sie sich trauten.“

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