„Boot 2018“: Das sind Europas beste Yachten
Welche Yacht ist die Beste? Fachjournalisten von renommierten Segel- und Motorbootmagazinen aus ganz Europa küren auf der Fachmesse „Boot“ in Düsseldorf Europas Yacht des Jahres. 15 Boote kamen in die engere Wahl – die Tester legten mit ihnen insgesamt 2000 Seemeilen zurück. Die Gewinner im Überblick.
In der Kategorie Family-Cruiser überzeugte die Jury eine Yacht von Jeanneau: Die Fachleute loben die „clevere Cockpitgestaltung“. Zudem sei das Boot vielseitig und „lebendig unter Segeln.“
Wer gerne schnell segelt, ist den Bootstestern zufolge mit der Club Swan 50 gut bedient. Das auf Geschwindigkeit getrimmte 15-Meter-Boot sei eine „Segelmaschine in Reinform“, so das Urteil der Jury.
In der Kategorie Luxussegler überzeugte die Amel 50 – mit einem geschützten Cockpit, viel Fläche zum Sonnenbaden und einem aufwendigen Interieur.
Bei den Mehrrumpf-Booten, den sogenannten „Multihulls“, siegte ein Trimaran von Neel. Die Rümpfe in Leichtbauweise machen das Boot schnell – gleichzeitig bietet das Boot genug Platz für zehn Kojen.
Ebenfalls preiswürdig fanden die Jury-Mitglieder eine Tragflügel-Yacht von Beneteau. Die nach unten geneigten Flügel können flexibel ein- und ausgefahren werden – und sorgen dafür, dass das Boot deutlich schneller als vergleichbare Boote unterwegs ist.
Bei den Motoryachten bis 25 Fuss (rund acht Meter) sicherte sich der finnische Bootsbauer Bella den begehrten Preis. Die Jury hob besonders die Bewegungssicherheit an Bord hervor.
Aus Italien kommt der Sieger unter den Motoryachten bis 35 Fuss (zehn Meter): Die Jury lobte die flachen Linien der Yacht, die trotzdem Platz für vier Personen bietet und mit bis zu 31 Knoten (57 Stundenkilometer) auch flott unterwegs ist.
Ein Katamaran der französischen Werft Fountaine Pajot sicherte sich den Sieg in der Kategorie der 45-Fuß-Boote. Das Reiseboot überzeuge durch üppiges Platzangebot und eine hohe Reichweite.
Luxus pur dominiert die Klasse der Motoryachten über 45 Fuss (rund 14 Meter): An der S7 der italienischen Werft Azimut gefällt den Jurymitgliedern vor allem die Karbon-Leichtbauweise. Dadurch sinke der Kraftstoffverbrauch, die Sicherheit bei voller Fahrt steige.