Subaru Crosstrek im Test: Dieses Auto fühlt sich nur im Schlamm richtig wohl
Düsseldorf. Fragt man einen Amerikaner nach der zuverlässigsten Automarke, dann kommt der Gewinner nicht aus den USA, auch nicht aus Deutschland, sondern aus Japan. Ganz oben im renommierten „Consumer Report“ landete bei Sicherheit und Zuverlässigkeit auch im vergangenen Jahr wieder einmal Subaru – vor BMW, Lexus und Porsche.
In Deutschland sorgt die japanische Marke dagegen bei den meisten Autofahrern für ein überraschtes: Subar-Who? Mit 0,1 Prozent Marktanteil ist Subaru eine Randnotiz der Zulassungsstatistik. Der Crosstrek ist angetreten, das zu ändern.
In Europa macht das „Allradauto des Jahres 2024“ rund 40 Prozent der Neuzulassungen von Subaru aus, und schon der Name ist ganz neu gewählt. Der Vorgänger war noch unter dem etwas kryptischen Kürzel XV unterwegs, der Crosstrek macht schon mit seinem Namen klar, wo er sich am wohlsten fühlt: abseits der gewohnten Wege, also auf Schotter und Matsch.
Förster, Landschaftsgärtner, Bauern – wer in Deutschland abseits der Straßen unterwegs ist, nutzt meist große Fahrzeuge. Pick-ups von Ford oder Dodge oder gleich teure Gelände-Ikonen von Land Rover oder Mercedes. Der Crosstrek ist in einem Segment unterwegs, das trotz SUV-Boom nur wenige Hersteller besetzen: in der Arbeiterklasse.