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Lebensmittel Medien: Land NRW plant Initiative gegen zu niedrige Fleischpreise

Die Bedingungen in Schlachtbetrieben stehen nach neuen Corona-Ausbrüchen wieder in der Kritik. Das Land NRW will nun zu niedrige Fleischpreise unterbinden.
19.06.2020 - 08:46 Uhr 2 Kommentare
Fleisch werde teils deutlich unter Wert verkauft, so die Verbraucherministerin NRW. Quelle: dpa
Metzgerei

Fleisch werde teils deutlich unter Wert verkauft, so die Verbraucherministerin NRW.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Das Land Nordrhein-Westfalen arbeitet im Kampf gegen zu niedrige Fleischpreise einem Medienbericht zufolge an einer Bundesratsinitiative. Wie Ursula Heinen-Esser, die NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin, der „Rheinischen Post” sagte, gehe es darum, die im Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb vorgesehenen Ausnahmen deutlich zu erschweren.

„Es gibt haarsträubende Sonderaktionen, bei denen Fleisch deutlich unter seinem Wert verkauft wird. Das müssen wir stoppen. Denn grundsätzlich ist der Verkauf unter Einstandspreis ja bereits untersagt”, sagte die CDU-Politikerin und betonte: „Wir müssen die gesamte Kette vom Stall bis zum Teller in den Blick nehmen.” Der Preisdruck aus dem Lebensmittelhandel wirke sich auf die gesamte Kette aus, eben auch auf die Schlachtbetriebe.

Aktuell stehen die Schlachtbetriebe nach einem neuerlichen Corona-Ausbruch beim Branchen-Riesen Tönnies im Fokus. Dabei stehen die Arbeitsbedingungen in Schlachtbetrieben mit Subunternehmern und Sammelunterkünften mit vielen osteuropäischen Beschäftigten in der Kritik.

Mehr: Der Corona-Ausbruch in Deutschlands größtem Schlachtbetrieb verschärft den Familienstreit. Nun fordert der Neffe den Rücktritt des Onkels.

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    2 Kommentare zu "Lebensmittel: Medien: Land NRW plant Initiative gegen zu niedrige Fleischpreise"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • „Es gibt haarsträubende Sonderaktionen, bei denen Fleisch deutlich unter seinem Wert verkauft wird. Das müssen wir stoppen. Denn grundsätzlich ist der Verkauf unter Einstandspreis ja bereits untersagt” --> Dann soll man doch endlich die bestehenden Vorschriften effektiv anwenden, anstatt in eine nicht-marktwirtschaftliche Preissteuerung zu verfallen.

    • Es geht nicht darum ob Fleisch billiger oder teurer wird, sondern darum ob bei der Produktion und Herstellung umweltgerecht, gesetzeskonform und in einer von uns als Gesellschaft gewollten Art und Weise gewirtschaftet wird. Besonders das letztere ist Ansichtssache und muss daher diskutiert werden. Jedenfalls ist klar, dass zu viel Gülle auf den Feldern und Werksverträge zum Lohndumping nicht die obigen Standards erfüllen. Also an diesen Schrauben drehen, dann wird sich ein marktwirtschaftlicher Preis einstellen.

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