1. Startseite
  2. Politik
  3. Deutschland
  4. Merz und Wüst streiten um die CDU-Kanzlerkandidatur

UnionMerz und Wüst streiten plötzlich um die CDU-Kanzlerfrage

Hendrik Wüst und Friedrich Merz liefern in dieser Woche mehrfach Spekulationen in der Kanzlerfrage. Eigentlich sollte das Thema geheim bleiben.Daniel Delhaes 23.06.2023 - 14:24 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Hinter den beiden Politikern liegt eine „verheerende Woche“, wie es in der Partei heißt.

Foto: dpa

Berlin. Bei 28 Grad im Schatten verbittet es sich zu streiten – erst recht beim Sommerfest des Landes Nordrhein-Westfalen in Berlin. Ministerpräsident Hendrik Wüst (47) steht am Eingang der Landesvertretung und begrüßt mit demonstrativer Freundlichkeit seinen Parteifreund Friedrich Merz, 67. Der CDU-Chef gibt sich an diesem schwülen Mittsommerabend nicht minder erfreut.

Dabei liegt hinter beiden eine „verheerende Woche“, wie es in der Partei heißt. Eine Woche, in der Wüst und Merz auf offener Bühne um die Frage stritten: Wer wird Kanzlerkandidat der CDU? Beim Sommerfest prosten sie einander mit Bier zu. So als wollten sie vergessen machen, was Wüst gut eine Woche vorher in einem Interview gesagt hatte.

Es reichten nur wenige sprachliche Feinheiten, um die CDU in Aufregung zu versetzen. Das zeigt, wie nervös die Konservativen sind. Und dass Merz als Parteichef nicht automatisch Kanzlerkandidat wird. Klar ist: Mit den Personen Merz und Wüst ist auch eine Grundsatzentscheidung über den politischen Stil verbunden. Wüst, der Konsensorientierte. Merz, der Konfliktbereite.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
remind.me
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
Homeday
Immobilienbewertung von Homeday - kostenlos, unverbindlich & schnell
Anzeige
IT Boltwise
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal
Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de
Produktvergleich - schnell zum besten Produkt