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AußenhandelVor den USA – China bleibt Deutschlands Top-Handelspartner

Weiterhin an der Spitze: China ist Deutschlands größter Handelspartner. Während die Importe aus der Volksrepublik zulegten, schrumpften die Exporte in das Land deutlich. 19.11.2025 - 09:58 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Containerschiffe liegen im Bremerhavener Hafen: China ist erneut größter Handelspartner Deutschlands. Foto: Sina Schuldt/dpa

Frankfurt. China hat die USA als wichtigsten Handelspartner Deutschlands abgelöst. Der Außenhandelsumsatz mit China stieg von Januar bis September dank großer Importe aus der Volksrepublik leicht um 0,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 185,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Zugleich schrumpfte das Handelsvolumen mit den USA um 3,9 Prozent auf 184,7 Milliarden Euro. China war bereits von 2016 bis 2023 Deutschlands wichtigster Handelspartner und wurde im Jahr 2024 durch die Vereinigten Staaten vom ersten Platz verdrängt.

Von Januar bis September sanken die Exporte Deutschlands nach China mit gut 12 Prozent auf 61,4 Milliarden Euro stärker als die Ausfuhren in die USA, die um 7,8 Prozent schrumpften.

Mit einem Exportvolumen von 112,7 Milliarden Euro blieben die USA aber wichtigstes Exportland für deutsche Waren wie schon seit 2015 – trotz des Zollstreits mit US-Präsident Donald Trump. China lag in der Rangliste nur auf Rang sechs. Vor allem die Autoexporte sowohl in die USA als auch nach China brachen ein.

Jedoch stiegen die Importe aus China in den ersten neun Monaten 2025 kräftig um 8,5 Prozent, während die Einfuhren aus den Vereinigten Staaten nur um gut zwei Prozent zulegten.

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Die Volksrepublik China war dadurch mit Importen in Höhe von 124,5 Milliarden Euro mit weitem Abstand vor den Niederlanden das wichtigste Lieferland für Deutschland.

Die USA kommen mit Importen von fast 72 Milliarden Euro auf Rang drei. Besonders stark stiegen die Importe aus China im bisherigen Jahresverlauf bei elektrischen Ausrüstungen, Bekleidung und Maschinen. Zurzeit wirbt Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) auf einer China-Reise um eine verlässlichere Zusammenarbeit mit Peking.

dpa
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