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Davos 2024Lindner: KI wird bei Steuererklärung helfen

Live-BlogEZB-Chefin Lagarde kann sich Zinssenkung im Sommer vorstellen +++ Nagel: Letzte Meile im Kampf gegen Inflation am härtesten +++ Blinken: China und USA wollen Kontakte intensivieren +++ Der Newsblog. 19.01.2024 - 10:07 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Das World Economic Forum findet traditionell im Schweizer Ort Davos statt.

Foto: Reuters
19.01.2024 – 09:07 Uhr Anna Kipnis

Forschungsministerin: Grundlagenforschung zahlt sich aus

Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat in Davos eine Lanze für unabhängige Grundlagenforschung gebrochen. Wissenschaft sei ein Wert an sich und spiele eine wichtige Rolle, sagte die FDP-Politikerin am Freitag auf dem Weltwirtschaftsforum: „Wir müssen verstehen, warum das für uns wichtig ist.“ 

Vielen sei nicht klar, welchen Stellenwert gerade die langfristig angelegte und unabhängige Grundlagenforschung habe. Mit Blick auf den in der Corona-Pandemie eingesetzten Impfstoff fügte sie hinzu: „Schauen sie sich nur das Vakzin an, das entwickelt wurde.“

Das Mainzer Biotechunternehmen Biontech hatte mit seinem gemeinsam mit Pfizer entwickelten Corona-Impfstoff Milliardeneinnahmen erzielt. Nach dem Ende des Corona-Booms setzt Biontech in den kommenden Jahren verstärkt auf seine Krebsforschung
19.01.2024 – 08:51 Uhr Tobias Döring
Das Editorial des Chefredakteurs:
18.01.2024 – 19:36 Uhr Anja Holtschneider

Lindner erwartet mittelfristig höhere Wachstumsraten in Deutschland

Bundesfinanzminister Christian Lindner rechnet mittelfristig wieder mit höheren Wachstumsraten in Deutschland. „Wir machen Fortschritte bei der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte." Es brauche aber weitere Maßnahmen, um die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu verbessern, sagte der FDP-Chef am Donnerstagabend am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos der Nachrichtenagentur Reuters. Die Ampel-Regierung plant unter anderem, steuerliche Entlastungen für Firmen sowie den Abbau von Bürokratie. Spätestens im Februar werde die Regierung ihre Wachstumsprognosen aktualisieren.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im vergangenen Jahr um 0,3 Prozent geschrumpft und damit erstmals seit dem Corona-Jahr 2020. Kein anderes großes Industrieland hat sich 2023 schlechter geschlagen als Deutschland. Für dieses Jahr wurden die Prognosen vieler Experten und Wirtschaftsverbände zuletzt nach unten korrigiert. Es dürfte nur ein mageres Plus übrig bleiben. Die noch aus dem Oktober stammende Prognose der Regierung für 2024 geht bisher von 1,3 Prozent Wachstum aus. Das gilt mittlerweile aber als zu optimistisch.
18.01.2024 – 16:40 Uhr Tom Körkemeier
18.01.2024 – 16:37 Uhr Daniel Rebstock
Lindner: KI wird bei Steuererklärung helfen
Handelsblatt-Korrespondentin Larissa Holzki berichtet aus Davos: Bundesfinanzminister Christian Lindner verspricht am Rande des Weltwirtschaftsforums, dass Künstliche Intelligenz deutschen Steuerzahlern künftig bei der Steuererklärung hilft. Bürger würden künftig nur noch ihre Belege sammeln müssen, aus denen eine KI per Knopfdruck die Steuererklärung erstellen könne. 

Dazu müsse der Bund eine Schnittstelle zum Steuererklärungs-Tool Elster bereitstellen. Ein solcher Dienst werde tendenziell nicht vom Bund kommen, da der Privatsektor schneller sei. Die Verantwortung würde aber weiterhin bei den Steuerzahlern liegen, sagte Lindner auf einer Gesprächsrunde der Zeit im AI House. „Das wird in meiner Amtszeit kommen“ sagte Lindner – „aber nicht in dieser Legislaturperiode.“
17.01.2024 – 12:45 Uhr Timm Seckel

Blinken: China und USA wollen Kontakte intensivieren

China und die USA wollen laut US-Außenminister Antony Blinken in diesem Jahr engeren politischen Kontakt suchen. Persönliche Gespräche von Top-Politikern seien unersetzlich, insbesondere wenn es um China gehe, sagte Blinken am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos. „Und ich kann mir vorstellen, ich weiß, dass Sie im kommenden Jahr noch mehr davon sehen werden.“

Dabei werde es nicht nur darum gehen, die Beziehungen zu stabilisieren und Unterschiede sehr direkt zu kommunizieren, damit es keine Missverständnisse gebe. Es gehe auch darum, „zu sehen, ob es trotz dieser Unterschiede, trotz des intensiven Wettbewerbs, nicht auch Bereiche gibt, in denen eine stärkere Zusammenarbeit im beiderseitigen Interesse liegt“.
17.01.2024 – 10:57 Uhr Katharina Schnurpfeil

Lagarde kann sich Zinssenkung im Sommer vorstellen 

Eine erste Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank sei im Sommer durchaus wahrscheinlich, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Mittwoch der Nachrichtenagentur Bloomberg auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Zugleich dämpfte die Französin etwas die Erwartungen mit Verweis auf die Konjunkturabhängigkeit der EZB-Geldpolitik. Sie nannte auch ein gewisses Maß an Unsicherheit und einige Frühindikatoren, die noch nicht das gewünschte Niveau erreicht hätten.
17.01.2024 – 10:17 Uhr Tobias Döring
17.01.2024 – 09:29 Uhr Leonidas Exuzidis

Zinssenkungserwartungen an den Börsen zu voreilig?

Die Finanzmärkte gehen aus Sicht des niederländischen Notenbankchefs Klaas Knot mit ihren Erwartungen schneller Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) zu weit. „Die Märkte sind da zu voreilig, das ist ziemlich klar“, sagte das EZB-Ratsmitglied am Mittwoch dem Fernsehsender CNBC am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Die EZB habe in ihren Konjunkturprognosen einen Zinspfad unterstellt, der erheblich weniger Zinslockerungen vorsehe, als an der Börse derzeit in den Kursen enthalten sei. „Wenn wir einige der Restriktionen zurücknehmen sollten, die wir gegenwärtig im Einsatz haben, dann wird das ein sehr graduelles Rücknehmen sein und keine Hals-über-Kopf-Rücknahme“, merkte er an.

Es gebe Erwartungen an den Finanzmärkten hinsichtlich der Schlüsselzinsen, die die Notenbank nicht bestätigen werde, sagte Knot. Die EZB benötige unter anderem definitiv noch mehr Daten zur Lohnentwicklung, sagte der Währungshüter. An der Börsen wird derzeit bereits im März oder im April mit einer ersten Zinssenkung der Euro-Notenbank gerechnet. Zum aktuellen Zinsniveau sagte Knot: „Wir sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf einem Plateau.“ Es sei unwahrscheinlich, dass die Sätze noch einmal hochgesetzt würden. Falls sich die Risiken, die die Inflation hochtreiben können, tatsächlich einstellten, werde eher daran gedacht, die Zinsen länger auf dem aktuellen Niveau zu belassen als sie weiter anzuheben. „Aber das könnte bedeuten, dass die erste Zinssenkung später erfolgt als gegenwärtig antizipiert wird“, sagte Knot.
17.01.2024 – 08:23 Uhr Lisa Oenning
UBS-Präsident Kelleher deutet mögliche Erhöhung des Rendite-Ziels an
UBS-Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher sieht Spielraum für eine Anhebung des mittelfristigen Rendite-Zieles. „Wir haben eine Ziel-Eigenkapitalrendite von 15 Prozent für Ende 2026 als Richtwert angegeben, und das kann natürlich noch nach oben gehen", sagte er am Mittwoch in einem Bloomberg-Interview.

 Die UBS komme mit der Integration der Credit Suisse gut voran. Die Abflüsse von Kundengeldern bei der Tochtergesellschaft seien gestoppt worden. Bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses am 6. Februar will sich die UBS auch zu den Zielen äußern.
17.01.2024 – 05:44 Uhr Andreas Dörnfelder
17.01.2024 – 05:43 Uhr Andreas Dörnfelder

Nagel: Letzte Meile im Kampf gegen die Inflation am härtesten

Die letzte Wegstrecke der Währungshüter im Kampf gegen die Inflation in der Euro-Zone ist aus Sicht von Bundesbank-Präsident Joachim Nagel die schwierigste. Die Bekämpfung der Inflation sei wie ein Marathonlauf, sagte Nagel in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview dem Fernsehsender CNN am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos.

Etwas mehr als 75 Prozent des Marathons seien schon geschafft. „Die berühmte letzte Meile ist die schwierigste.“ Die Euro-Notenbank müsse aber hartnäckig bleiben. „Und wir dürfen nicht zu optimistisch sein, zu früh über Zinssenkungen sprechen. Das ist viel zu früh“, sagte er und bekräftigte damit frühere Aussagen.
16.01.2024 – 17:31 Uhr Daniel Rebstock

Altman: ChatGPT ist nur eine „Vorschau“

Handelsblatt-Korrespondentin Larissa Holzki berichtet aus Davos: Bei vielen Gesprächsrunden in Davos geht es um Künstliche Intelligenz und die Frage, wie die Entwicklung weitergeht. Sam Altman, der Chef des derzeit wichtigsten KI-Start-ups der Welt, hat auf die Frage auch keine klare Antwort. 

Doch das derzeit leistungsfähigste KI-Modell seiner Firma, das hinter dem Chatbot ChatGPT steht, sei am besten als „Vorschau“ zu verstehen, sagt er bei einer Gesprächsrunde im Bloomberg House. Und der Fortschritt werde nicht linear sein, sondern womöglich exponentiell: „Und das ist etwas, was ich für sehr heikel halte: Der Mensch hat ein schrecklich schlechtes Gefühl für exponentielle Entwicklungen.“
16.01.2024 – 16:33 Uhr Daniel Rebstock

Sam Altman: „Bei dieser Wahl steht viel auf dem Spiel"

Handelsblatt-Korrespondentin Larissa Holzki berichtet aus Davos: Sam Altman wird im Bloomberg House gefragt, was das Ergebnis der Vorwahlen in Iowa bedeutet. Altman sagt, ein Teil des Problems bestehe darin, dass wir uns erst jetzt mit der Möglichkeit konfrontiert sehen, dass Trump wieder gewinnen könnte. „Es ist uns nie in den Sinn gekommen, dass das, was Trump sagt, bei vielen Menschen Anklang finden könnte. Und jetzt auf einmal, nach diesem Auftritt in Iowa, oh Mann, das ist eine sehr Davos-zentrierte Sichtweise", sagt Altman. 

 

„Ich denke, bei dieser Wahl steht viel auf dem Spiel", sagt der Chef der KI-Firma OpenAI. Aber er sagt auch: „Ich glaube, dass es Amerika gut gehen wird, egal, was bei dieser Wahl passiert. KI wird es gut gehen, egal was bei dieser Wahl passiert. Und wir werden hart arbeiten müssen, damit es so ist". Es wolle aber wohl niemand, dass er hier sitze und über Politik schimpfe. „Aber ich denke, dass es wirklich versäumt wurde, Lektionen daraus zu lernen, was für die Bürger Amerikas funktioniert und was nicht." OpenAI hat heute angekündigt, dass keine Wahlkampagnen mit ChatGPT erstellt werden dürfen. 

16.01.2024 – 15:23 Uhr Daniel Rebstock

Sam Altmans Auftritt beim Weltwirtschaftsforum zieht viele Zuhörer an

Handelsblatt-Korrespondentin Larissa Holzki berichtet aus Davos:
Eins der meistdiskutierten Themen in Davos ist Künstliche Intelligenz. Im Bloomberg House tritt um 16:45 der Chef von ChatGPT-Entwickler OpenAI, Sam Altman, auf. Eine Stunde vorher steht eine Frau in der bereits meterlangen Schlange, blickt auf die Leute vor und hinter sich und sagt: „The Fear of missing out is amazing“, also: „Die Angst, etwas zu verpassen, ist großartig.“ Ein früherer Investmentbanker war schon am Morgen bei einer Veranstaltung mit Microsoft-Chef Satya Nadella, dessen Konzern zusammen mir OpenAi das KI-Rennen dominiert. Er sagt, er sei um 3:30 Uhr aufgestanden, um an dem Event mit Nadella teilzunehmen.
17.01.2024 – 05:45 Uhr Andreas Dörnfelder
16.01.2024 – 15:12 Uhr Daniel Rebstock

Selenski warnt vor „Einfrieren“ des Ukraine-Kriegs

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat vor einem möglichen „Einfrieren“ des russischen Krieges gegen sein Land gewarnt. „Jeder eingefrorene Konflikt wird irgendwann wieder aufflammen“, sagte der Staatschef beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Kurort Davos am Dienstag. Selenski spricht sich seit langem dafür aus, den Krieg auf dem Schlachtfeld zu entscheiden, um Russland so möglichst eine strategische Niederlage zuzufügen. 

Selenski erinnerte an Versuche der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und des früheren französischen Präsidenten François Hollande, den 2014 ausgebrochenen Konflikt in der Ostukraine zu stoppen. Die damaligen Vereinbarungen über einen Waffenstillstand und einen Friedensplan zwischen Kiew und den von Moskau unterstützten Separatisten wurden nie vollständig umgesetzt. Selenski warf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einmal mehr vor, kein Interesse an einer Friedenslösung zu haben. „Putin ist ein Raubtier, das sich nicht mit Tiefkühlprodukten zufrieden gibt“, betonte der Ukrainer. Er komme immer wieder zurück für mehr.
16.01.2024 – 14:46 Uhr Daniel Rebstock

Saudi-Arabien: Palästinenser-Staat ist die Voraussetzung für Anerkennung Israels

Saudi-Arabien hält eine Anerkennung Israels für möglich, sofern eine größere Übereinkunft auch einen eigenen Staat für die Palästinenser umfasst. „Wir sind uns einig, dass zum regionalen Frieden auch ein Frieden für Israel gehört, aber das kann nur durch einen Frieden für die Palästinenser in Form eines palästinensischen Staates geschehen", sagt Saudi-Arabiens Außenminister Faisal bin Farhan auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. 

Er bejahte die Frage, ob Saudi-Arabien dann Israel im Rahmen einer größeren politischen Vereinbarung anerkennen würde. Saudi-Arabien hatte mit Unterstützung der USA bereits Pläne verfolgt, das Verhältnis zu Israel zu normalisieren. Zwei mit den Überlegungen in Riad vertraute Personen sagen dazu, dieses Vorhaben sei nach Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober auf Eis gelegt worden.
16.01.2024 – 14:05 Uhr Daniel Rebstock

Von der Leyen appelliert in Davos für weitere Ukraine-Hilfen

16.01.2024 – 13:55 Uhr Daniel Rebstock
KKR-Europachef äußert sich optimistisch zu Deutschland und Europa
Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes berichtet aus Davos: Zu dem Optimisten in Davos zählt der Europachef der Private-Equity-Gesellschaft KKR, Philipp Freise: „Wir sehen Deutschland und Europa gerade sehr positiv", sagt er. „Hier findet ein fundamentaler Umbau statt, der viel Kapital benötigt". 

Freise meint damit einerseits die technologische Transformation, vor der viele Unternehmen stehen, die Dekarbonisierung ihres Geschäfts und die Digitalisierung. Beides erfordere hohe Investitionen, die viele Firmen nicht mehr allein bewältigen können. Auf der andern Seite finden viele Familienunternehmen keine Nachfolge. „Auch hier wollen wir in den nächsten Monaten noch öfter eine Rolle spielen", sagt er.

Die Fundamenmtaldaten seien aus seiner Perspektive gut. „Die Bewertungen der Unternehmen sind in Europa nicht so hoch wie in den USA", sagt er. „Ihre Geschäftsaussichten aber sind gut, weil sie in vielen wichtigen Zukunftsfeldern aktiv sind, effizienten Maschinen und Anlagen, Energie und Infrastruktur." Das sind auch die Bereiche, für die sich der Investor gerade besonders interessiert.

Aus seiner Sicht sollte Deutschland viel intensiver um privates Kapital werben. „Geld gibt es weltweit genug",  sagt er. Viel von dem Geld gehe allerdings gerade nach Frankreich. Doch das könne Deutschland ändern – und auf Investorenkonferenzen die wichtigen Geldgeber der Welt überzeugen. Der französische Präsident Emmanuel Macron mache das seit Jahren, „mit großem Erfolg", sagt Freise.
16.01.2024 – 12:54 Uhr Timm Seckel

Li Qiang wirbt um Vertrauen in Chinas Wirtschaft

Der chinesische Ministerpräsident hat in Davos vorab positive Wachstumsdaten verkündet und sich als verlässlicher Partner präsentiert. Doch das Davoser Publikum reagierte zurückhaltend.
16.01.2024 – 11:23 Uhr Timm Seckel

Selenski trifft wichtige Wall-Street-Investoren

Handelsblatt-Korrespondentin Astrid Dörner berichtet aus Davos: Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat am Dienstag wichtige Wall-Street-Investoren getroffen. Darunter waren etwa JP-Morgan-Chef Jamie Dimon, Blackrock-Gründer Steve Schwarzman und Hedgefonds-Gründer Ray Dalio. Ebenfalls dabei war Lakshmi Mittal, Verwaltungsratschef des multinationalen Stahlkonzerns Arcelor-Mittal. Das Unternehmen ist einer der größten internationalen Investoren in der Ukraine. Selenski traf sich zudem unter anderem mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Brian Moynihan, CEO der Bank of America.
Jamie Dimon und Wolodimir Selenski in Davos. Bloomberg
16.01.2024 – 10:33 Uhr Lisa Oenning
Deutsche-Bank-Finanzchef von Moltke: Für Übernahmen müssten Bedingungen stimmen
Die Deutsche Bank sieht eine Konsolidierung in der Branche unter bestimmten Bedingungen als förderlich an. Das Geldhaus vertrete seit langer Zeit die Position, dass Übernahmen in der Branche sinnvoll seien, und habe gleichzeitig betont, dass die Bedingungen dafür stimmen müssten, sagte Finanzchef James von Moltke dem Sender Bloomberg TV am Dienstag in Davos. Die Deutsche Bank beobachte die Lage weiter. 

Nach einem Bloomberg-Bericht waren Spekulationen über einen Zusammenschluss des deutschen Branchenprimus mit der Commerzbank oder der niederländischen ABN Amro wieder aufgelebt. Dem Bericht zufolge hatte das größte deutsche Geldhaus entsprechende Szenarien durchgespielt. Angesichts massiver Hindernisse für Fusionen auf dieser Ebene seien die Chancen der Umsetzung solcher Pläne indes gering. Von der Deutschen Bank hatte es dazu keinen Kommentar gegeben.
dpa
16.01.2024 – 10:09 Uhr Andreas Dörnfelder
16.01.2024 – 10:10 Uhr Andreas Dörnfelder

HB
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