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Großbritannien EU-Handelskommissar rechnet mit längerer Brexit-Übergangsphase

Großbritanniens Premier Johnson will die Übergangszeit nach dem Brexit keinesfalls verlängern. Der irische EU-Kommissar Hogan hält das für unrealistisch.
31.12.2019 - 15:58 Uhr Kommentieren
Der irische EU-Handelskommissar hält Boris Johnsons Absage an eine längere Brexit-Übergangsphase für Symbolpolitik. Quelle: AP
Phil Hogan

Der irische EU-Handelskommissar hält Boris Johnsons Absage an eine längere Brexit-Übergangsphase für Symbolpolitik.

(Foto: AP)

Dublin Der neue EU-Kommissar für Handel, Phil Hogan, hält die Absage des britischen Premierministers Boris Johnson an eine Verlängerung der Übergangsphase nach dem EU-Austritt Großbritanniens für unglaubwürdig. „Wir haben gesehen, wie der Premierminister versprochen hat, eher tot im Graben zu liegen, als die Brexit-Frist zu verlängern, um dann genau das zu tun“, sagte der Ire der Tageszeitung „Irish Times“ am Montag. Johnson werde auch dieses Mal nicht in einem Graben sein Ende finden, so Hogan.

Großbritannien soll am 31. Januar aus der EU austreten. In einer Übergangsphase bis Ende 2020, während der so gut wie Alles beim Alten bleibt, wollen beide Seiten dann ein Abkommen über die künftigen Beziehungen aushandeln. Doch die Zeit dafür gilt als denkbar knapp.

Eine noch bis Juli mögliche Verlängerungsoption um bis zu zwei Jahre hat Johnson jedoch bereits ausgeschlossen. Die Absage an eine Verlängerung soll sogar im Ratifizierungsgesetz für den Brexit-Deal festgelegt werden. Ein Schritt, den Hogan als „sehr merkwürdig“ und als politischen „Stunt“ bezeichnete. Für Johnson, der bei der Parlamentswahl eine stabile Mehrheit gewonnen hat, wäre es jederzeit möglich, das Gesetz wieder zu ändern.

Mehr: „Der Brexit ist eine Dummheit“, warnt Werner Hoyer, Chef der Europäischen Investitionsbank. Im Handelsblatt-Interview erklärt er, wieso die Briten mit hohen Kosten für ihren Austritt rechnen müssen.

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