Nahost: Sechs Tote und Verletzte bei Anschlag in Jerusalem
Tel Aviv. Die Zahl der Todesopfer bei dem Anschlag an einer Bushaltestelle in Jerusalem steigt auf sechs. Dies teilt der israelische Außenminister Gideon Saar bei einem Besuch in Budapest mit. Unter den Verletzten sei auch eine schwangere Frau.
Der israelische Rettungsdienst hatte zuvor von fünf Toten gesprochen. Vier männliche Opfer seien demnach am Ort des Anschlags für tot erklärt worden. Eine Frau starb nach Krankenhausangaben später an den Folgen ihrer schweren Verletzungen.
Nach Angaben des Rettungsdienstes wurden insgesamt zwölf Personen in Krankenhäuser gebracht. Sieben davon hätten schwere Verletzungen erlitten. Die Polizei teilte mit, man gehe von einem Anschlag im Norden der Stadt aus. Zufahrtswege seien gesperrt worden.
Der Rettungsdienst Zaka teilte mit, zwei mutmaßlich palästinensische Attentäter seien getötet worden. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hielt nach dem Anschlag nach Angaben seines Büros eine Lageberatung mit Sicherheitsrepräsentanten ab. Das Militär teilte mit, es habe Soldaten in das Gebiet entsandt, um die Polizei bei der Suche nach Verdächtigen zu unterstützen.