Ukraine-Krieg: So schildern Ukrainer die Kämpfe gegen Nordkoreaner in Kursk
Berlin. Rund 10.000 Soldaten soll der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un seinem Verbündeten Wladimir Putin vor wenigen Monaten für dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine geschickt haben. Berichten zufolge sind sie mittlerweile an der Front im Einsatz – und sollen Putins Truppen in erster Linie bei der Rückeroberung des Grenzgebiets Kursk helfen.
Laut Angaben des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts SBU werden die kaum kampferprobten Männer dort an vielen Abschnitten aber vor allem regelrecht verheizt, die Rede ist von Hunderten Verletzten und Toten. Ähnlich äußerte sich am Dienstag auch ein hochrangiger Beamter des US-Militärs.
Unabhängig verifizieren lassen sich die genauen Zahlen derzeit nicht. In der angegriffenen Ukraine, die sich in den vergangenen Monaten über nicht allzu viele militärische Erfolgsmeldungen freuen konnte, sorgen sie dennoch bereits für Genugtuung.
1. Andrij Kowalenko, Sicherheitsexperte:
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und seine Propagandisten hätten über Jahre den Ruf des „schrecklichen Diktators mit dem Atomknopf und der großen Armee“ aufgebaut, sagt der ukrainische Sicherheitsexperte Andrij Kowalenko dem Tagesspiegel. Dieses Image bröckele nun.