50 Jahre Star Trek: Wo sich Erfinder bei der Enterprise bedient haben
Mit einem Super-Antrieb durch die Galaxie fliegen und jede Krankheiten mit einem einzigen Gerät erkennen: Im Jahr 1966 wurde die erste Szene der US-amerikanischen Science-Ficton-Serie ausgestrahlt. Damals ahnte niemand, dass viele fantasievolle Erfindungen der Serie im echten Leben heute zur Realität würden. Ein Überblick, was die Wissenschaft von dem Drehbuch gelernt hat.
Ein klappbarer Kommunikator gehörte schon in Mitte der 1960er zur Standardausrüstung der Sternenflotte. Gut 30 Jahre später konnte der Kommunikator nicht nur als Designvorlage für das Klapphandy gelten.
Ab „The Next Generation“ waren Touchscreens die zentralen Bedienelemente in Star Trek. Zur Steuerung und Präsentation hatten die Offiziere der Sternenflotte gerne einmal ein flaches Gerät mit Touch-Bildschirm dabei, was sich mit dem Hauptcomputer verbinden ließ und auf dem sich Videos abspielen ließen – die direkte Inspiration für den Tablet-Computer. Ab kommenden Jahr kehrt Star Trek auf die Geräte zurück, die Streamingdienste populär gemacht haben – als Netflix-Serie.
Im Jahr 1966 trugen die Schauspieler bereits ein Headset am Ohr – die Kommunikation lief einwandfrei. Erfunden wurde Bluetooth allerdings erst ab dem Jahr 1990 und ist heute ein fester Bestandteil von technischen Geräten.
Hauptdarsteller Scotty konnte schon damals seine Mannschaft orten und Gefahren früh erkennen: Für die Zuschauer war das pure Fantasie. In der Realität wurde im Jahr 1995 das erste GPS-System gestartet. Das Ortungssystem ist heute ein fester Bestandteil von jedem Smartphone und Navigationsgerät.
Die moderne Kommunikation von heute: Per Videoübertragung mit Skype oder Facetime zu telefonieren ist seit dem Jahr 2003 möglich. Captain Kirk konnte sich schon damals mit anderen Wesen aus der Galaxie auf einem Bildschirm unterhalten.
Was heute die neueste Funktion an jedem Handy ist, konnten die Darsteller von Star Trek schon längst vor 50 Jahren: Geräte mit der eigenen Stimme steuern.
Der blinde Darsteller Geordi LaForge konnte in der Serie mit einem Visor trotzdem sehen. Forscher gelang vor kurzem die Entwicklung eines Seh-Chips, der das Sehvermögen eines Blinden steigern kann.
Unterschiedliche Wesen sprechen unterschiedliche Sprachen: Kein Problem für die Star Trek Darsteller – denn mit dem Übersetzungsgerät konnte man jeden verstehen. Die Forschung ist zwar noch am Anfang, dennoch arbeitet Microsoft bereits an einem Universalübersetzer.
3D-Hologramme sind in der Serie im Jahr 1966 schon bekannt. Aktuell werden an Handys und Fernseher 3D Displays entwickelt, sodass in Zukunft wie in der Serie keine Brille mehr benötigt wird.